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Ratgeber: Steine für das Aquarium sammeln

Ratgeber: Steine für das Aquarium sammeln

Wer heute ein Aquarium einrichten möchte, der benötigt viele Dinge für die Einrichtung. Neben Wurzeln sind vor allem Steine die erste Wahl, wenn es darum geht das Aquarium zu verschönern. Steine gibt es in vielen verschiedenen Arten. Seien es Schiefersteine oder Schieferplatten, Kalksandsteine, Granitsteine, Kieselsteine, Lochsteine, Lavasteine, Fluss Steine, Basaltsteine, Feldsteine, Alpenkalk und noch viele mehr.

Nicht alle dürfen jedoch ins Aquarium und sollten dies auch nicht. Viele kann man im Fachhandel oder im Onlineshop kaufen, doch man hat auch die Möglichkeit sich einige Steine selber zu sammeln. Was man dabei beachten sollte und welche Steine überhaupt für das Aquarium geeignet sind.

Ratgeber: Steine für das Aquarium sammeln

Vorab : Diese Frage kann man gar nicht so einfach beantworten, denn es gibt jede Menge Arten. Auch Mischungen aus verschiedenen Gesteinsarten gibt es zu finden. Benutzt werden Steine fast in allen Gesellschaftsaquarien, sei es im Süßwasser wie auch im Meerwasserbecken.

Wer etwas Geld sparen möchte, der sollte lieber die Steine selber sammeln. Natürlich gilt es dabei einiges zu beachten und ein gewisses Restrisiko gibt es dennoch. Trotzdem ist man bei vielen Arten von Gestein auf der sicheren Seite. Auch kann man die Steine im Fachhandel oder sogar Online erwerben. Diese sind aber dann leider nicht so günstig. Zudem ist der Versand recht teuer aufgrund des Gewichtes.

Steine aus der Natur vs. Fachhandel

Wer aber dennoch auf Nummer sicher und kein Risiko eingehen möchte, der sollte die Steine im Fachhandel kaufen. Dort werden viele Steinarten angeboten, welche man bedenkenlos in sein Aquarium einbringen kann. Somit reduziert man das Risiko, sich auch nicht willkommene Stoffe wie Schwermetalle, Öl oder auch Kalk ins Becken zu holen. Zudem können Steine auch weitere Schadstoffe enthalten. Je nachdem wo man sie gefunden hat und welcher Herkunft sie sind. Wer Steine kaufen möchte, kann auch mal im Baumarkt schauen, denn auch dort gibt es jede Menge Möglichkeiten, recht günstig an die passenden Steine zu kommen.

Immer wieder kommt es vor, dass Aquarianer Steine in ihr Aquarium einsetzen, wobei sie nichts über diese Steine wissen. Schnell können sich die Wasserwerte wie vor allem die Härte verändert werden und es kann damit große Beeinträchtigungen geben. Dies kann sogar so weit gehen, dass Fische qualvoll verenden. Deshalb sollte man sich so sicher es nur geht sein, dass die Steine auch wirklich frei von jeglichen Stoffen sind, welche sie ins Aquarium abgeben. Dazu gibt es einige Möglichkeiten.

Steine können Schwermetalle absondern

Man glaubt es kaum, aber auch so ein harter Stoff wie Steine, können verschiedene Dinge absondern. Dies können verschiedene Metalle sein, oder aber auch Schwermetalle. Zudem kann es sein, dass sich auch Öl in Steinen einschließt. Vor allem auch Kalk befindet sich sehr oft in den Steinen.

Folgende Methode hat sich bei uns bewährt. Legen sie die Steine in einen Eimer Wasser und lassen diese auch einige Stunden, oder noch besser Tage darin. Zuerst sollten diese aber gründlich gereinigt werden. Stellt man dann einen Film im Wasser fest, dann sollte man lieber Abstand nehmen. Hier sind vor allem ölhaltige Steine recht schnell zu finden. Diese gehören nicht ins Aquarium.

Wasserhärte kann von Steinen beeinflusst werden

Natürlich kann man auch das Ausgangswasser zuerst mit den verschiedensten Wassertest wie PH, GH oder auch KH testen. Nach dem Einlegen der Steine sollte man dann wieder die Wasserwerte testen, um zu sehen, ob diese sich verändert haben. Eine recht sichere Methode, um Schadstoffe und Veränderungen durch die Steine festzustellen.

Vor allem Kalk sollte nicht in das Aquarium eingeschleppt werden. Grund dafür ist, dass das Aquarium Wasser damit wesentlich härter wird. Hier verändert sich nicht nur die Karbonathärte sondern auch die Gesamthärte. Zudem können auch weitere Werte nachrangig beeinflusst werden. Damit dies nicht passiert, sollte man vorher prüfen, dass die Steine oder das Gestein keinen Kalk enthalten.

Dazu gibt es eine einfache Methode dies festzustellen. Man nimmt die Steine und träufelt darauf etwas Essigessenz oder besser noch Salzsäure. Beginnt diese nun zu schäumen, dann enthält der Stein Kalk und sollte nicht ins Becken. Durch die Säure und den Kalk entsteht eine entsprechende Reaktion.

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