Gartenkies reinigen – was ist zu beachten?

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Gartenkies ist der Stolz vieler Freunde von reichlich Grün vor der Terrassentür. Er sieht gut aus, beweist Geschmack und bringt zudem eine gewisse Eleganz in den Garten. Spürbare Erleichterungen bringt er ebenfalls mit sich, zumindest dann, wenn ein Unkrautschutzvlies verwendet wird. Gartenfreunde brauchen dann nicht mehr mühsam in vierbeiniger Haltung Unkraut pulen, sondern können sich voll und ganz darauf konzentrieren, den schönen Anblick ihrer Arbeit zu genießen.

Wo viel Licht, da gibt es auch ein klein wenig Schatten: Beim Frühjahrsputz des Gartens stören verrottete Blätter und Ansätze von Moos das Auge des Betrachters. Die Kiesflächen wollen also gereinigt werden. Wie das am Besten getan wird, erklärt der vorliegende Ratgeber.

Kiesbeet im Frühjahr richtig reinigen

Am Anfang sollte der Rückschnitt stehen. So dieser nicht bereits im Spätherbst erfolgt ist, gilt es nun, mit kundiger Hand Bäume, Sträucher und Gräser zu stutzen. Dazu eignen sich kleine Sägen, Rosenscheren oder robuste Küchenscheren. Ziergräser sollten dabei mit einer Hand festgehalten und dann möglichst gerade beschnitten werden. Sollen Gräser zudem verjüngt oder auch verkleinert werden, ist der Spaten das richtige Werkzeug.

Dabei sollte allerdings das Unkrautschutzvlies vorsichtig von der betreffenden Stelle entfernt werden. Nach dem Abstechen wird die Lücke mit zusätzlichen Boden aufgefüllt und das Vlies wieder zurück an die ursprüngliche Position bewegt und der Gartenkies gleichmäßig verteilt. Der derart behandelte Teil des Gartens sollte anschließend aufgeräumt wirken. Bereit zu neuen Taten – zu neuem Wachstum.

Pflegetipps für Gartenkies und Zierkies

Dann geht es an die eigentliche Reinigung des Kiesbeets. Mit einer kleinen Harke oder einem Laubkratzer können eventuell vorhandene Reste des Rückschnitts sowie altes Laub entfernt werden. Wer ein Laubgebläse besitzt, kann dieses als Alternative einsetzen. Befinden sich große Menge kleinen Kieses in dem Kiesbeet, ist davon allerdings explizit abzuraten. Kies mit kleiner Korngröße hat ein relativ geringes Eigenwicht und könnte durch das Laubgebläse ungewollt im Garten verteilt werden.

Vermooste Bereiche können vorsichtig mit Grünbelagsentferner behandelt werden. Dabei sollte entsprechend der Packungsbeilage gearbeitet werden. Eventuell vorhandene Haustiere sollten den Garten dann für etwa 24 Stunden nicht betreten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, duscht den Gartenkies noch einmal vorsichtig mit etwas Wasser ab, um alle Schadstoffe zu entfernen. Anschließend kann das gesamte Kiesbeet dann mit einer Harke neu verteilt werden und sollte wie neu aussehen.

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Gartenteich: Welche Steine sind geeignet?

Gartenteich

Ein Gartenteich gilt als Krönung eines jeden Gartens. Besonders schön wirkt ein Teich in einem Garten, in dem bereits mit Steinen in Form von Wegen oder als Dekoration gearbeitet wurde. Ein Kiesgarten kann durch einen Teich nochmals aufgewertet werden. Ein Gartenteich kann dabei durchaus verschiedene Aufgaben erfüllen.

Viele Gartenbesitzer erfreuen sich an einem Springbrunnenteich, wobei dieser bevorzugt in Sichtweite der Terrasse angelegt werden sollte. Anderen wiederum gefällt die Idee eines Seerosenteichs. Koi Karpfen sind auch in Deutschland in Mode. Die Fische benötigen einen Teich mit möglichst klarem Wasser und einigen Rückzugsmöglichkeiten. Große Steine am Ufer spenden Schatten, was den Fischen besonders im Sommer zusagt.

Ratgeber zu Gartenteich und Steinen

Beim Anlegen eines Gartenteichs gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten. Als Faustregel gilt, dass sich der Teich unter keinen Umständen zu dicht an Bäumen befinden sollte. Wird dies nicht beachtet, wird der Teich schnell durch herabfallendes Laub verschmutzt, welches sich im Wasser zersetzt und das Algenwachstum fördert. Auch sollte das Gewässer pro Tag sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht erhalten.

Umso größer der Teich angelegt wird, desto stabiler werden dessen Wasserwerte ausfallen. Ein Gartenteich sollte daher eher großzügig geplant werden. Wer den entsprechenden Platz nicht hat, sollte von dem Projekt eher Abstand nehmen. Ein Teich mit schlechten Wasserwerten ist eine permanente Baustelle und kostet viel Geld und Nerven.

Gartenteich: Lage Sonnenlicht Aushub

Der Vorarbeit kommt beim Anlegen eines Teiches eine enorme Bedeutung zu. Der Bodenaushub muss exakt waagerecht gestaltet werden, sonst läuft der Teich einseitig aus. Zuerst wird ein Schutzvlies ausgebreitet, dann die Teichfolie verlegt. Alternativ kann auch eine massive Teichschale aus Kunststoff verwendet werden.

Dann geht es an die Dekoration mit Steinen. Diese haben neben der optischen Wirkung auch die Aufgabe, die Folie an Ort und Stelle zu belassen. Dafür sorgt das Eigengewicht der Steine. Beliebt sind Teichränder, errichtet aus Natursteinen. Rheinkiese bieten sich an, stammen sie doch aus deutschen Gewässern und passen somit auch thematisch zu dem Teich. Auch sind Rheinkiese in der Regel gerundet, wodurch die Teichfolie nicht beschädigt werden kann.

Steine sorgen für Halt und schöne Optik

Als Trittsteine eignen sich diese allerdings nicht. Hier hat sich Granit bestens bewährt, dessen relativ glatte Oberfläche sich auch leicht von Algen und Bakterien befreien lässt. Bei der Auswahl der Steine für einen Teich sollte zudem beachtet werden, dass die Steine kein Wasser aufnehmen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie im Winter bei tiefen Temperaturen bersten. Sandstein hat somit im heimischen Teich wenig zu suchen.

Einige Gartenbesitzer kombinieren Rheinkies mit Findlingen, die sie mühsam aus der Natur oder vom Acker eines befreundeten Bauern in den eigenen Garten befördern. Ein Aufwand, der sich lohnt. Die Kombination aus groben Kiessteinen und Findlingen am Ufer eines Teichs sieht prima aus. Beachtet werden sollte, dass Steine, die von einem Feld stammen, gründlich gereinigt werden sollten, da sie mit Düngemittel oder Pflanzenschutzmitteln in Kontakt gewesen sein können.

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Findlinge im Garten: Worauf sollte der Gartenfreund achten?

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Findlinge gelten vielen als bedeutsames Stilmittel im Garten. Solitäre Steine oder Felsbrocken setzen einzigartige Akzente und beweisen Stil und Geschmack. Die Wichtigkeit von Steinen im Garten ist im fernen Japan seit Jahrhunderten bekannt und wird auch heute noch umgesetzt. Mit richtig ausgewählten Findlingen, die in ihrer Farbe, Form und Größe zu dem jeweiligen Garten passen, kann der Eindruck eines natürlich gewachsenen Gartens entstehen. Ein Effekt, der von Japanern als „geborgte Landschaft“ bezeichnet wird. Dabei komplettieren Steine das Gesamtbild einer Landschaft, wie sie auch in der Natur aufzufinden ist.

Ratgeber: Mit Findlingen zu einem natürlichen Garten

Im Mittelpunkt der Gestaltung steht die Wahl der Steine. Ein unkundiges Vermischen verschiedener Materialien würde eine unnatürlichen Gestaltung entsprechen. Optisch kann dies aufgrund der oftmals verschiedenen Farben und Formen durchaus seinen Reiz haben, mit Natürlichkeit hat das jedoch wenig gemein. Als Vorbereitung bei der Gartenplanung oder der Neugestaltung eines bereits vorhandenen Gartens sollte sich der Besitzer zuerst Gedanken zu der Auswahl der Steine machen. In Deutschland sind Granit, Sandstein oder Schiefer häufig anzutreffen. Letztgenannter sollte im Garten aufgrund seiner Scharfkantigkeit aber nicht verwendet werden.

Quarzkies und Rheinkies als passender Untergrund

Granit und Sandstein sind somit die erste Wahl. Rheinkiese und Quarzkiese passen zu beiden Steinen und können daher einen optisch passenden Untergrund bilden. Im Allgemeinen sollte der Gartenfreund Steine verwenden, die auch in der jeweiligen Umgebung anzutreffen sind. Das verstärkt den Eindruck der Natürlichkeit. Jeder Findling ist ein Unikat. Der Stein wurde während der Eiszeit von Gletschern über weite Strecken transportiert und dann an seiner Fundstelle abgelegt. In Europa findet man Findlinge oftmals in Skandinavien und rund um die Alpen. Aber auch in Gegenden, in denen Gletscher endeten, findet man häufig die imposanten Steine.

Die Kunst liegt in der gelungenen Positionierung

Die Auswahl an Findlingen ist groß. Gartenfreunde sollten sich mit ihrem Stein intensiv beschäftigen, da ein jeder eine ganz besondere, individuelle Formsprache aufweist. Die wahre Kunst liegt dann in dem Positionieren von Findling und Untergrund. Der Stein braucht Platz, um wirken zu können. Der Betrachter soll den Eindruck vermittelt bekommen, als wäre der Stein schon immer an seiner Position gewesen und Garten und Haus quasi um ihm heraus entstanden. Der Findling als Symbol einer gewissen Ewigkeit – wird dies erreicht, hat der Gartenfreund sein Ziel erreicht. Die daraus resultierende Freude wird viele Jahre anhalten und rechtfertigt damit auch die investierte Zeit und Energie.

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Zierkies im Garten: Tipps zur Auswahl der Kiessorte

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Der Garten ist des Deutschen Liebling. Das Grün vor Haus- und Terrassentür wird gehegt und gepflegt und dient vielen sogar als Statussymbol. Mein Haus, mein Auto, mein Garten – eine leichte Abwandlung des bekannten TV-Spots. Der Garten dient aber auch als Ort der Ruhe und Entspannung,, als Refugium, dem Alltag und Stress zu entfliehen. Entsprechend schön sollte er daher schon gestaltet sein. Bäume, Büsche, viel Gras sowie natürlich Stein und Kies zur optischen Aufwertung. Gartenkies nimmt bei der Gartengestaltung eine überragende Rolle ein. Angeboten in unterschiedlichen Farben und Körnungsgrößen bietet er zusätzliche Möglichkeiten der Gestaltung.

Ratgeber: Tipps zur Auswahl der Kiessorte

Kiese und Steine können optische Akzente setzen und geschickt zur Trennung verschiedener Bereiche eingesetzt werden. Damit nicht genug, Kies im Garten stoppt auch den unkontrollierten Wuchs von Unkraut und hilft dem Boden zudem, extrem trockene Sommer besser zu überstehen. Es gibt somit viele Argumente für den Einsatz von Kies im Garten. Nachfolgend daher einige Ratschläge und Tipps zur richtigen Auswahl von Sorte, Farbe und Körnungsgröße. Wie immer gilt, Kies ist nicht gleich Kies, und sollte daher nur mit Wissen im Hinterkopf und bei dem richtigen Anbieter gekauft werden.

Quarz- und Rheinkiese: Deutsche Klassiker

Gartenkies wird in vielen Farben und Größen angeboten. Beliebte Klassiker sind Quarzkiese und Rheinkiese. Beide stammen in der Regel aus Deutschland und sorgen somit für eine stimmige Erscheinung im Garten. Bei den Quarzkiesen können die Farben Gelb, Rot und Grau überwiegen, Rheinkiese sind oftmals in edlen Grautönen gehalten. Beide Arten können optisch ansprechend kombiniert werden. Zwei Flächen unterschiedliche Kiese nebeneinander gelten vielen als Höhepunkt einer gelungenen Gartengestaltung. Dann noch ein Findling in die Mitte und das Herz des Gartenfreundes ist begeistert.

Quarz- und Rheinkies ohne Verletzungsgefahr

Der Garten ist oftmals auch Spielplatz für Kinder oder Haustiere. Daher sollte auf Quarzkies und Rheinkies gesetzt werden, da diese aufgrund ihrer Abstammung aus Gewässern zumeist gerundete und natürlich geschliffene Formen haben. Auf Schiefer, Splitt oder Glassplitt sollte verzichtet werden, da die Verletzungsgefahr zu hoch ist. Bei der Wahl der Korngröße hat der Gartenbesitzer freie Hand. Der Handel bietet Mischungen von 8 bis 30 Millimeter, bei groben Mischungen sogar bis 80 Millimeter und größer an. Zu fein sollte der Kies im Garten nicht sein, sonst haben Wind und Wasser leichtes Spiel. Auch wirken größere Körnungen optisch ansprechender.

Gartenkies hindert die Bildung von Unkraut

Unkraut im Garten hält zwar auf Trab, ist aber sicherlich nicht das, wovon ein Gartenbesitzer träumt. Eine dicke Kiesschicht kann die Unkrautbildung wirksam verhindern. Im Fachhandel werden zudem spezielle Stabilisierungsmatten angeboten, die zwischen Untergrund und Kiesschicht verlegt werden. Diese Matten werden auch als Gartenvlies oder Unkrautvlies bezeichnet und können in der Tat die Bildung von Unkraut wirksam stoppen. Eine Verdoppelung der geplanten Stärke der Kiesschicht bewirkt allerdings im Grunde genommen vergleichbares und ist als natürliches Produktes vorzuziehen.

Der einheimische Quarzkies ist aufgrund seiner Stabilität und Witterungsbeständigkeit genau passend für Ihren Garten und durch sein natürliches Aussehen eignet er sich hervorragend für Terrassen, Wege und den Gartenbau. Die gewaschenen Natursteinen können ebenfalls Pflanzenschalen oder Gefäße dekorieren. Der Rheinkies eignet sich ebenfalls hervorragend für die Dachbegrünung. Die Gründächer schützen die Dachabdichtung noch besser vor Umweltbelastungen und verlängern deren Lebenserwartung.

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