Steine: Reinigung mit bewährten Hausmitteln

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Steine gehören in jeden Garten. Ob als Pflasterstein, dekoratives Element oder in Form von Gruppierungen – Steine verleihen dem Garten das gewisse Etwas. Als Produkt der Natur unterliegen Steine allerdings auch deren Regeln und brauchen entsprechend Pflege. Besonders Pflastersteine müssen regelmäßig gereinigt werden, sonst sehen sie unansehnlich aus oder wachsen zu.

Mit bewährten Hausmitteln kann Abhilfe geschaffen werden. Chemische Mittel sollten im Garten hingegen nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Halten sich Kinder oder Haustiere im Garten auf, sollte auf Chemie ganz verzichtet werden.

Steine im Garten mit Hausmitteln reinigen

Das Thema „Bienensterben“ kursiert aktuell immer wieder durch die Presse. Dabei sind die fleißigen Bienen allerdings nur als Oberbegriff für nützliche Insekten zu verstehen. Eben diesen geht es zurzeit in Deutschland nicht gut, also Finger weg von Chemie im Garten. Handelt es sich bei den Pflastersteinen um Exemplare aus Beton, ist die Reinigung ohne relativ leicht. Moosstellen sollten vor der Reinigung sorgfältig abgekratzt werden. Dazu eignet sich ein Metallspachtel gut.

Anschließend werden Wasser und Soda gekocht. Pro Liter Wasser werden zehn Gramm Soda benötigt. Das Gemisch wird dann auf die befallenen Stellen gekippt. Dabei sollten Gummihandschuhe und eine Schutzbrille getragen werden. Nach 24 Stunden ist das Unkraut abgetötet und kann zusammengekehrt werden. Wirkt das Sodawasser einen weiteren Tag ein, werden die Steine merklich heller.

Natursteine und Säuren – keine gute Idee

Natursteine werden ebenfalls häufig als Pflastersteine eingesetzt. Verwendete Materialien sind dabei Granit, Marmor und Sandstein. Optisch sind sie ansprechender als Betonsteine, dafür aber auch teurer und empfindlicher für Säuren aller Art. Eine Reinigung mit Essig oder Zitronensäure ist daher unter keinen Umständen zu empfehlen. Ein Hochdruckreiniger kann die Oberfläche der teuren Steine beschädigen und sollte daher ebenfalls nicht verwendet werden. Die beschriebenen Eigenarten gelten auch für alle Arten von Klinkensteinen.

Wer Natur- oder Klinkensteine reinigen möchte, sollte also mit Bedacht vorgehen. In einem ersten Arbeitsschritt sollte das Moos vorsichtig entfernt werden. Dann kommt ein Gemisch aus klarem Wasser und Neutralseife oder Steinöl zum Einsatz. Mit diesem werden die befallenen Stellen übergossen. Nach 30 Minuten können die Verschmutzungen dann per Bürste vorsichtig entfernt werden.

Kiesgarten: Worauf sollte der Gartenfreund achten?

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Ein Kiesgarten gilt als Traum vieler Gartenfreunde. Tolle Optik, weniger Unkraut und bewundernde Blicke der Nachbarn – wer hätte einen solchen Garten schon nicht gerne? Ein Kiesgarten kann wunderbar sein, benötigt aber auch Geschmack und Pflege und ist zudem im Herbst schwieriger zu reinigen. Ein kleiner Ratgeber, wie ein Kiesgarten nicht zu einem Albtraum wird.

Ein Kiesgarten erscheint vielen Gartenbesitzer daher eine gute Wahl, der er zumeist einen gepflegten Eindruck hinterlässt und zudem mit der Farbe der verwendeten Steine beeindruckt. Werden dann noch Büsche, Sträucher und Bäume richtig arrangiert, geht das Herz des Pflanzenfreundes auf.

Kiesgarten – ein Ratgeber für Gartenfreunde

Es ist jedoch ein Fehlglaube anzunehmen, dass sich Unkraut in einem Kiesgarten nicht ansiedeln würde. Wird dessen Untergrund falsch gewählt oder ist die Kiesschicht zu dünn, findet Unkraut schnell wieder Einzug in den Garten. Auch kann sich Erde zwischen den Steinen sammeln, was ebenfalls das Wachstum der unerwünschten Nervensägen begünstigt. Erfolgreich vermeiden lässt sich dies unter anderem durch die richtige Auswahl der Steine.

Im Allgemeinen sollte der Gartenfreund runden Steinen den Vorzug vor kantigen geben. Letztgenannter ist zwar griffiger, erhöht aber auch die Verletzungsgefahr im Garten. Knie und spitze Steine – eine Geschichte, die unschöne Bilder hervorruft. Bei der Farbwahl gibt es kaum Grenzen, der Handel bietet eine große Auswahl.

Auswahl von Steinen, Farbe und Größe

Bevor sich das Auge an dem Kiesgarten erfreuen kann, sollte der Untergrund vorbereitet werden. Unkraut ist hart im Nehmen und in der Regel nur durch Köpfchen in Schach zu halten. Der Untergrund muss vor dem Aufbringen der Steine aufgelockert werden, damit sich keine Staunässe bilden kann. Kompost eignet sich durchaus als Unterlage, sollte aber mit Sand und Split im Verhältnis 1 zu 5 gemischt werden.

Sollen Kieswege angelegt werden, so kann man diese durch ein Betonbett stabilisieren. Dazu wird rund 15 Zentimeter des Bodens ausgehoben, ein stützender Rand angelegt und der Weg dann mit 10 Zentimeter Schotter aufgefüllt. Dann folgen Unkrautvlies und der gewünschte Kies. Damit sich das Wasser nicht in der Mitte staut, sollte der Weg zu den Rändern hin minimal abfallen.

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Findlinge im Garten: Worauf sollte der Gartenfreund achten?

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Findlinge gelten vielen als bedeutsames Stilmittel im Garten. Solitäre Steine oder Felsbrocken setzen einzigartige Akzente und beweisen Stil und Geschmack. Die Wichtigkeit von Steinen im Garten ist im fernen Japan seit Jahrhunderten bekannt und wird auch heute noch umgesetzt. Mit richtig ausgewählten Findlingen, die in ihrer Farbe, Form und Größe zu dem jeweiligen Garten passen, kann der Eindruck eines natürlich gewachsenen Gartens entstehen. Ein Effekt, der von Japanern als „geborgte Landschaft“ bezeichnet wird. Dabei komplettieren Steine das Gesamtbild einer Landschaft, wie sie auch in der Natur aufzufinden ist.

Ratgeber: Mit Findlingen zu einem natürlichen Garten

Im Mittelpunkt der Gestaltung steht die Wahl der Steine. Ein unkundiges Vermischen verschiedener Materialien würde eine unnatürlichen Gestaltung entsprechen. Optisch kann dies aufgrund der oftmals verschiedenen Farben und Formen durchaus seinen Reiz haben, mit Natürlichkeit hat das jedoch wenig gemein. Als Vorbereitung bei der Gartenplanung oder der Neugestaltung eines bereits vorhandenen Gartens sollte sich der Besitzer zuerst Gedanken zu der Auswahl der Steine machen. In Deutschland sind Granit, Sandstein oder Schiefer häufig anzutreffen. Letztgenannter sollte im Garten aufgrund seiner Scharfkantigkeit aber nicht verwendet werden.

Quarzkies und Rheinkies als passender Untergrund

Granit und Sandstein sind somit die erste Wahl. Rheinkiese und Quarzkiese passen zu beiden Steinen und können daher einen optisch passenden Untergrund bilden. Im Allgemeinen sollte der Gartenfreund Steine verwenden, die auch in der jeweiligen Umgebung anzutreffen sind. Das verstärkt den Eindruck der Natürlichkeit. Jeder Findling ist ein Unikat. Der Stein wurde während der Eiszeit von Gletschern über weite Strecken transportiert und dann an seiner Fundstelle abgelegt. In Europa findet man Findlinge oftmals in Skandinavien und rund um die Alpen. Aber auch in Gegenden, in denen Gletscher endeten, findet man häufig die imposanten Steine.

Die Kunst liegt in der gelungenen Positionierung

Die Auswahl an Findlingen ist groß. Gartenfreunde sollten sich mit ihrem Stein intensiv beschäftigen, da ein jeder eine ganz besondere, individuelle Formsprache aufweist. Die wahre Kunst liegt dann in dem Positionieren von Findling und Untergrund. Der Stein braucht Platz, um wirken zu können. Der Betrachter soll den Eindruck vermittelt bekommen, als wäre der Stein schon immer an seiner Position gewesen und Garten und Haus quasi um ihm heraus entstanden. Der Findling als Symbol einer gewissen Ewigkeit – wird dies erreicht, hat der Gartenfreund sein Ziel erreicht. Die daraus resultierende Freude wird viele Jahre anhalten und rechtfertigt damit auch die investierte Zeit und Energie.

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