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Ratgeber: Was ist in Streusalz enthalten?

Ratgeber: Was ist in Streusalz enthalten?

Ratgeber: Was ist in Streusalz enthalten? Kann man Streusalz essen? Wie gefährlich sind Streumittel? Antworten vom Spezialisten. Auftausalz, von einigen auch als Tausalz bezeichnet, besteht zu einem großen Teil aus herkömmlichen Kochsalz. Der Salzgehalt liegt bei mindestens 94 Prozent, im Optimalfall bei 98 Prozent. Das handelsübliche Auftausalz besteht zum großen Teil aus Koch- oder Steinsalz, also Natriumchlorid (NaCl).

Außerdem kann es natürliche Nebenminerale wie Anhydrit (Calciumsulfat), Magnesiumsulfat oder Ton enthalten. Das Streugut wird im Winter zum Schmelzen von Schnee und Eis auf Gehwagen und Verkehrswegen eingesetzt. Es handelt sich also um eine Maßnahme des Winterdienstes und gehört zu den Pflichten von Eigentümern und Anliegern.

Was ist in Streusalz enthalten?

Die Frage, ob man Streusalz essen kann, wird häufig in den Medien diskutiert. Die Antwort fällt nicht eindeutig aus, da sie davon abhängt, was genau in dem Auftausalz enthalten ist. Ein Großteil der Autobahnmeistereien setzt zum Beispiel Salz aus Bergwerken in der Region ein. Das Naturprodukt wird auch in Speisen verwendet und kann bedenkenlos verzehrt werden.

Gänzlich anders verhält es sich mit Auftausalz mit einem hohen Anteil von Kaliumchlorid. Das Reizprodukt schmeckt extrem salzig und kann zudem Haut und Augen reizen. Nach einem Kontakt ist das Spülen mit Wasser absolut notwendig. Streusalz essen zu wollen, ist daher keine wirklich gute Idee. Speisesalz aus dem Supermarkt ist alles andere als teuer und definitiv besser geeignet.

Kann man Streusalz wirklich essen?

Die Thematik, ob Streusalz gefährlich ist, wird seit Jahren kontrovers geführt. Auftausalz ist in harten, schneereichen Wintern absolut unentbehrlich. Die Verwendung sollte jedoch ebenso gut dosiert wie gezielt vorgenommen werden, da das Salz durchaus einige unangenehme Nebenwirkungen hat. Das Salz verbindet sich bei Tauwetter mit Wasser zu einer säuerlichen Lösung, welche die Wurzeln von Bäumen und anderen Pflanzen angreift. Streusalz greift die Pfoten von Haustieren wie Hunden und Katzen an, was zu Entzündungen an den Fußballen führen kann.

Einige Hunde fressen gerne Schnee, was in Verbindung mit Streusalz zu ernsthaften Reizungen und Schäden der Magenschleimhaut führen kann. Auch viele Korrosionsschäden an Fahrzeugen und Bauwerken gehen auf das Konto von Auftausalz. Als Fazit ist Streusalz ein Produkt, das jeder verantwortungsbewusste Eigentümer zur Beseitigung von Schnee und Eis haben sollte. Die Verwendung sollte aber mit Bedacht vorgenommen werden.

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