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Ratgeber: Trostlose Schmuddelecken in Kleinode verwandeln

Ratgeber: Trostlose Schmuddelecken in Kleinode verwandeln

Sehen die angelegten Wege ungepflegt aus, obwohl man die Steinplatten regelmäßig schrubbt, kann das unterschiedliche Gründe haben. Wege, die durch feucht-schattiges Gebüsch führen, vermoosen sehr schnell. Vielleicht dort besser wasserdurchlässigen Belag verlegen.

Oft lässt sich auch der Zwischenraum zwischen den Wegplatten schlecht mähen, die Graswurzeln setzen nicht an und Unkraut macht sich breit. Trittfeste Bodendecker wie Sandthymian mit einer maximalen Wuchshöhe von 2 bis 5 cm sind da eine gute Alternative – die darüber hinaus wunderbar duftet!

Schmuddelecken in Kleinode verwandeln

Mit der Zeit „versauert“ der Boden, was vielen Blütenpflanzen zu schaffen macht. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist das Kalken der Beete. Wem Holzasche zur Verfügung steht, der gibt diese zur Erde. In manchen Regionen ist der Boden jedoch grundsätzlich sauer.

Hier sollte man aus der Not eine Tugend machen und die Bepflanzung anpassen: Wildrosen und alte, wurzelechte Rosensorten haben mit sauren Böden keine Probleme; Azaleen, Elfenblumen, Heidel- und Preiselbeeren mögen ebenfalls pH-Werte ab 5,5 abwärts. Für ein richtiges Highlight sorgt der Kuchenbaum: Je saurer der Boden, desto beeindruckender leuchten im Herbst seine Blätter und verströmen einen intensiven Duft nach Zimt und Karamell.

Kahle Wände sind eine Herausforderung

Eine Garagenwand, eine Sichtschutzmauer oder das angrenzende Nachbarhaus – kahle Wände sind für die Gartengestaltung eine Herausforderung. Für eine üppige Bepflanzung fehlt hier häufig der Platz, außerdem ist der Boden sehr verdichtet. Nicht zuletzt müssen auch rechtliche und bauliche Aspekte bedacht sein: Ohne ausdrückliche Zustimmung dürfen keine Rankenpflanzen ans nachbarliche Mauerwerk und ein Traufstreifen dient dazu, Bodenwasser von der Hauswand abzuleiten, und sollte daher frei bleiben.

An sonnigen Mauern kann man die Strahlungswärme jedoch dazu nutzen, mediterrane Kräuter, Exoten und Stauden in Töpfen zu züchten. Mit Leitern, Paletten und Etageren lassen sie sich reizvoll in der Höhe arrangieren. Ist die Fläche vor der Wand unterkellert, kann man Hochbeete statt Rabatten anlegen.

Auch Wände in Nordlage lassen sich gestalten

Aber auch Wände in Nordlage lassen sich gestalten. Rasenschmiele und Bambus wachsen blickdicht in die Höhe. Eine Holzwand kann mit Töpfen schattenliebender Ziergräser dekoriert werden. Im Halbschatten wachsen mithilfe von Rankhilfen Clematis, Kletterrose und Wein; in wirklich düsteren Ecken sorgen Efeu und Kletterhortensie für verwunschenes Grün.

Manchmal liegt nicht nur eine Wand, sondern ein Großteil des Gartens im Schatten. Was kann man da tun? Statt sich ewig mit einem missratenen Golfrasen abzuplagen, könnte man zum Beispiel auf Bodendeckerstauden setzen. Wenn man für abwechslungsreiche Farbabstufungen und Blattformen sorgt, dann wird der Schattengarten zu einer Augenweide. Wichtig ist dabei, größere Gewächse nach hinten, kleinere nach vorn zu pflanzen.

Einzelne, sorgsam platzierte Deko-Elemente wie Wasserspiele, Tonfiguren oder Steine sowie kontrastreiche Farbtupfer, etwa mit einer Prachtspiere, sorgen für Akzente. Stellen, die vollständig im Dunkeln liegen, kann man auch als Rückzugsort für Nützlinge wie Igel herrichten. Das kommt dem ganzen Garten zugute.

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