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Ratgeber: Tipps für die richtige Bewässerung

Ratgeber: Tipps für die richtige Bewässerung

Sommer in Deutschland: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen wie in Italien lassen die Menschen in Parks und Gärten strömen. Des einen Freud, des anderen Leid: Gartenfreunde stehen in Zeiten des Klimawandels vor ganz neuen Herausforderungen.

Der ehemals saftig grüne Rasen weist immer mehr braune Stellen auf und auf Balkon und Terasse lassen die Blumen ihre Köpfe hängen – ebenso wie so mancher Gärtner, der seine Freizeit zunehmend mit Gießkannenschleppen verbringt. Es geht aber auch anders, und wer die richtigen Tricks kennt, kann beim Bewässern gleichermaßen Zeit und Geld sparen.

Optimaler Zeitpunkt für die Bewässerung

Wasser nutzt den Pflanzen nur, wenn es auch an der Wurzel ankommt. In der prallen Mittagssonne halten kluge Gärtner daher lieber ein Schläfchen im Schatten, anstatt zu gießen, denn das Wasser würde nahezu komplett verdunsten. Auch abends sind Boden und Luft noch stark aufgeheizt und die Verdunstungsverluste groß, wer es sich nicht anders einrichten kann, sollte daher zumindest möglichst spät zu Gießkanne oder Wasserschlauch greifen.

Der ideale Zeitpunkt für die Bewässerung liegt in den frühen Morgenstunden: Gegen vier Uhr in der Früh ist es angenehm kühl und das kostbare Nass kann von der bereits vom Tau getränkten Erde nahezu ohne Verluste aufgenommen werden.

Auf die richtige Menge kommt es an

Der Garten sollte lieber nur alle zwei bis drei Tage bewässert werden, dann aber richtig. Wer täglich nur ein bisschen gießt, riskiert, dass die tiefen Bodenschichten trocken bleiben, und die Pflanzen trotz aller Bemühungen verdursten.

Als Faustregel für die Rasenbewässerung gilt: Den Rasensprenger mindestens 45 Minuten lang laufen lassen – natürlich ebenfalls nicht in der prallen Mittagssonne, wenn die Wassertropfen wie kleine Brenngläser wirken und hässlichen Sonnenbrand verursachen würden. Anders verhält es sich bei Kübelpflanzen und Balkonkästen: Hier ist tägliches Wässern nötig und zwar nur so viel wie das Substrat aufnehmen kann.

Automatische Bewässerung mit Zeitschaltuhr

Ganz bequem lassen sich sowohl der optimale Gießzeitpunkt als auch die notwendige Wassermenge einhalten, wenn man das Regenmachen einem Bewässerungscomputer mit Zeitschaltuhr überlässt. Gerade in größeren Gärten lohnt sich eine solcher Investition nachhaltig, denn der Fachhandel bietet viele moderne Produkte, die mit wassersparenden Zusatzfunktionen punkten: Spezielle Sensoren messen beispielsweise die Bodenfeuchte und berechnen daraus die erforderliche Wassermenge und die entsprechende Beregnungsdauer.

Außerdem kann man bei vielen Beregnungssystemen die individuellen Konturen der zu beregnenden Fläche eingeben, wodurch etwa das unnötige Beregnen angrenzender Pflasterflächen vermieden wird. Auch für Kübelpflanzen und Balkonkästen gibt es sinnvolle Tropfsysteme mit Sensor zum Anschluss an eine Bewässerungsuhr.

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