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Ratgeber Garten: Maulwurf vertreiben – so geht das!

Ratgeber Garten: Maulwurf vertreiben - so geht das!

Ratgeber Garten: Maulwurf und Garten, das passt zumeist nicht gut zusammen. Tipps, um die nützlichen Tiere zu vertreiben, ohne diesen Schaden zuzufügen. Der europäische Maulwurf ist mit maximal 120 Gramm ein echtes Fliegengewicht. Das possierliche Säugetier ist jedoch trotz seines geringen Gewichts ein beeindruckender Buddler.

Das solches Tier mit 1000 Gramm Kampfgewicht – als Gartenbesitzer mag man sich die Konsequenzen überhaupt nicht vorstellen. Muss man auch nicht, auch bei ausgewachsenen Exemplaren ist die Obergrenze in der Regel bei 120 Gramm erreicht. Der ebenso fleißige wie störende Geselle steht laut Gesetz unter Schutz. Er darf daher weder gefangen, noch verletzt oder gar getötet werden. Wer sich daran nicht hält, kann mit hohen Bußgeldern belegt werden.

Ratgeber Garten: Maulwurf vertreiben

Es müssen daher Tipps und Ideen her, die Rabauken gesetzeskonform zu vertreiben. Einleitend sollte zudem erwähnt werden, dass Maulwurfshaufen ein Zeichen dafür sind, dass die Bodenqualität vorzüglich ist. Maulwürfe sind Leckermäuler und buddeln bevorzugt dort, wo ihnen die Erde schmeckt. Die Anwesenheit der kleinen Tiere kann somit sogar als Kompliment für den Gartenbesitzer verstanden werden.

Der Maulwurf hat seinen Namen von dem alten Begriff „Molte“ für „Erde“. Das Tier errichtet seine Haufen oberhalb eines unterirdischen Systems aus Gängen, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern, wobei die Haufen nicht direkt über einem Gang sitzen, sondern jeweils etwa 15 Zentimeter daneben. Innerhalb einer Stunde kann der Buddler je nach Bodenbeschaffenheit, etwa sieben Meter graben.

Wissenswertes zu dem Störenfried

Die Gänge befinden sich zumeist in einer Tiefe von 10 bis 20 Zentimetern, meist sogar noch näher an der Erdoberfläche, stets jedoch unterhalb des Hauptwurzelwerks. Tiefer gräbt der Maulwurf nur im Winter, um dem Bodenfrost zu entkommen und bei großer Trockenheit in den Sommermonaten, in deren Folge auch der Boden sehr trocken ist.

Nahrungsgänge legt der Maulwurf kreisförmig und miteinander verbunden um die Nestkammer herum an. Diese liegt tiefer als das Gangsystem und wird mit Laub und Gras gepolstert. In der Nestkammer ruht der Maulwurf, lagert Nahrung und zieht seine Jungen auf. Über der Nestkammer schichtet der Maulwurf auffallend große Maulwurfshaufen auf, die sogenannten Burgen.

Fleischfresser und notorischer Einzelgänger

Der Maulwurf lässt als reiner Fleischfresser auf der Nahrungssuche die Wurzeln von Gemüse und Obst links liegen, für eventuelle Schäden kann er also nicht haftbar gemacht werden. Laut NABU stehen auf seinem Speiseplan bevorzugt Regenwürmer, Raupen, Schnecken, Engerlinge und andere Insektenlarven sowie Spinnen und Mäuse.

Maulwürfe sind außerhalb ihrer Paarungszeit typische Einzelgänger. Die Tiere dulden weder Artgenossen noch Wühlmäuse in ihrem Revier. Laut NABU hat ein Maulwurf ein Review von rund 3.000 Quadratmeter groß. Dank der unterirdischen Gangsysteme lockert ein das Tier den Gartenboden außerdem auf und belüftet ihn. Auch der Wasserablauf in tiefere Erdschichten erfolgt über die unterirdischen Röhren besser, die somit wie eine Art Drainage wirken.

Tierische Abneigungen gekonnt nutzen

Gartenbesitzer, die einen Maulwurf loswerden wollen, sollten sich mit den Vorlieben des Buddlers beschäftigen. Es gibt einige Dinge, die das Tierchen richtig gerne mag und andere, die es überhaupt nicht aussehen kann. Einen Maulwurf vertreiben ist somit ein Maßnahme, die mit Wissen um die Tiere verbunden ist. Mensch und Maulwurf teilen sich bereits seit Hunderten von Jahren Gärten.

Der Mensch hatte somit ausreichend Zeit, sich mit den Abneigungen der Tiere zu beschäftigen. Und wirklich, es gibt einige Tipps und Tricks, mit denen ein Maulwurf vertrieben werden kann, ohne ihm dabei Schaden zuzufügen. Eine Garantie für die Wirksamkeit gibt es natürlich nicht, aber aber eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

• Der Maulwurf mag keine Erschütterungen des Bodens
• Der Maulwurf mag keine lauten oder permanenten Geräusche
• Der Maulwurf mag keine strengen Gerüche

Der Maulwurf ist somit ein recht sensibler Geselle. Das Tier ist nahezu blind, verfügt jedoch über einen empfindlichen Geruchssinn. Das gilt es zum Vorteil des Gartenbesitzers auszunutzen. Damit aber nicht genug, der fleißige Arbeiter hat auch einen überaus ausgeprägten Gehörsinn. Bekannte Möglichkeiten einen Maulwurf zu vertreiben sind daher:

• Buttermilch
• Faule Eier
• Fischköpfe
• Holunderjauche
• Knoblauchbrühe
• Kot von Hund und Katze
• Liliengewächse wie Kaiserkrone
• Meerrettich und dessen Wurzeln
• Menschliche Haare
• Mottenkugeln
• Rasierwasser
• Seifenlauge

• Flasche ohne Boden kopfüber in die Erde stecken
• Eisenstangen in den Boden stecken und mit Hammer Lärm erzeugen
• Windspiel mit leeren Blechdosen bauen

Kinder oder große Tiere im Garten sind ebenfalls eine Methode, den Maulwurf loszuwerden. Auch hier reagiert er empfindlich auf Erschütterungen und Krach.

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