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Ratgeber Garten: Hibiskus schneiden – so geht das!

Ratgeber Garten: Hibiskus schneiden

Ratgeber Garten: Hibiskus richtig schneiden und sich im Sommer über die Blütenpracht freuen. Der Hibiskus muss nicht zwingend zurückgeschnitten werden, bildet im Sommer aber besonders viele schöne Blüten, wenn man ihm im späten Winter mit der Gartenschere zu Leibe gerückt ist.

Der Zierstrauch gilt als hart im Nehmen und verträgt sogar Rückschnitte ins alte Holz. Übertreiben sollte man es damit aber nicht. Die Art und Weise der Schnittart ist von dem Alter des Strauchs und seiner Wuchsform abhängig.

Hibiskus richtig schneiden – so geht das!

Der in Deutschland verbreitete Gartenhibiskus, oftmals auch als Strauch-Ebisch bezeichnet, ist der einzige Blütenstrauch der Gattung Hibiskus, der in unseren Breiten winterhart ist. Junge Pflanzen sollten in den ersten Jahren trotzdem mit einer dicken Mulchschicht vor eventuellen Frostschäden geschützt werden.

Größere Pflanzen gelten als ausgesprochen frostsicher. Hibiskus bevorzugt einen sonnigen, warmen Standort mit einem günstigen und leicht feuchten Kleinklima. Kalte Ostwinde mag der Strauch nicht.

Junge Pflanzen brauchen ersten Schnitt

Junge Sträucher bekommen bereits beim Pflanzen einen Erziehungsschnitt, bei dem schwache und beschädigte Zweige entfernt werden. Die verbliebenen Triebe werden mit der Schere um mindestens die Hälfte eingekürzt, um derart die Verzweigung anzuregen.

Junge Pflanzen sollten auch in den Folgejahren stark zurückgeschnitten werden, um die Verzweigung an der Basis zu fördern. Durch das Entfernen von Ästen an der Basis wird das Grundgerüst luftiger und es können junge vitale Triebe von unten nachwachsen.

Konkurrenztriebe werden entfernt

Konkurrenztrieben wird an der v-förmigen Astgabelung einer der beiden Zweige entnommen. Lange dünne Blütenzweige werden bis auf wenige Knospen zurückgeschnitten. Bei stark verästelten Enden mit vielen kurzen Jahrestrieben ist ein Rückschnitt bis ins zweijährige Holz sinnvoll. Sie entstehen, wenn der Strauch mehrere Jahre nicht geschnitten wurde.

Wichtig ist, dass sich unterhalb der Schnittstellen ein junger Ast befindet, auf den man ableiten kann, oder ein nach außen gerichtetes Auge. Beim Rückschnitt sollte versucht werden, die natürliche Kronenform des Hibiskus zu erhalten, indem die Äste im Zentrum weniger stark eingekürzt werden als die Triebe im äußeren Kronenbereich.

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