Gartenteich: Was muss im Frühling gemacht werden?

Gartenteich

Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmer. Der Frühling kündigt sich an. Gartenfreunden steht damit einiges an Arbeit ins Haus. Die Mühe lohnt sich aber, denn nichts ist schöner als ein grünes Paradies. Auch im Gartenteich regt sich wieder das Leben. Fische und andere Wasserbewohner werden agiler, zwischen März und Mai endet ihre Ruhephase.

Sobald die Wassertemperatur konstant über zehn Grad liegt, sollte der Teich gereinigt werden. Die Teichpflege beginnt mit einer ausgiebigen Reinigung. Bei dieser werden altes Laub und abgestorbene Pflanzenteile sorgsam entfernt. Als Hilfsmittel kann ein Kescher verwendet werden.

Gartenteich: Tipps zur Reinigung

Bei der Bodenreinigung sollte behutsam vorgegangen werden. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Schlammsaugers. Ein positiver Nebeneffekt besteht in der Senkung des Nährstoffgehaltes des Wassers. Dies hemmt eine übermäßige Vermehrung von Algen in den warmen Monaten.

Wer ein Plus an Grün haben möchte, schneidet alte Pflanzen zurück und fördert derart die Bildung neuer Triebe. Dem pH-Wert kommt ebenfalls eine hohe Bedeutung zu. Dieser sollte im Optimalfall zwischen 7 und 8,5 liegen. Die Wasserhärte sollte ab dem Frühjahr ebenfalls regelmäßig geprüft werden. Entsprechende Messgeräte gibt es im Fachhandel.

Gartenteich: Infos zu Wasserwerten

Als Faustregel für den Karbonathärte-Wert gelten 6 bis 10 dH. Sind entsprechende Werte vorhanden, können sich kleine Lebewesen wie Wasserflöhe gut entwickeln. Da sich die Tierchen von Algen ernähren, verhindern sie deren unkontrolliertes Wachstum. Der Karbonathärte-Wert ist im Frühjahr aufgrund Regen und Schnee im Winter oftmals zu niedrig.

Spezielle Mineralstoffe aus dem Fachhandel helfen dem Wert wieder auf die Sprünge. Sollen neue Pflanzen in den Teich gesetzt werden, bietet sich der Mai dazu an. Damit die teuren Pflanzen nicht aufschwimmen, sollten sie mit Kies beschwert werden. Schwimmpflanzen wie Wasserlinsen und Froschbiss können ebenfalls die Bildung von Algen verhindern.

Garten: Wo und wie sollten Nistkästen angebracht werden

Terrasse

Nistkästen gelten unter Tierfreunden im eigenen Garten als unentbehrlich. Bei der Anbringung ist eigentlich einiges zu beachten. Vögel sind eine Bereicherung für jeden Garten. Nisthilfen und Fütterung sind geeignete Strategien für eine Ansiedelung der Tiere. Nistkästen können bereits im Herbst aufgehängt werden.

Der optimale Zeitpunkt ist allerdings der Februar. Außerdem sollten sie bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt entleert und gereinigt werden, da die meisten Vögel ein altes Nest nicht selber entfernen können. Die Kästen kommen prinzipiell überall aufgehängt werden, allerdings sollte der Gartenfreunde auf Katzen- und Mardersicherheit achten.

Informationen zur Anbringung von Nistkästen

Nistkästen sollten daher in zwei bis fünf Meter Höhe an einem einzelnen Ast oder direkt am Stamm befestigt werden. Als Befestigungsmaterial eignen sich Ketten oder starker Draht. Beachtet werden sollte ebenfalls, dass Vögel frei im Wind schaukelnde Nisthilfen nicht mögen. Alternativ können die Kästen auch mit einem Winkel an Hauswänden montiert werden.

Wichtig sind auch die Innentemperaturen des Kastens. Erwärmt sich dieser im Sommer stark, gefährdet dies die Brut. Nistkästen sollten daher an einem geschützten und halbschattigen Ort befestigt werden. Die Vögel benötigten zudem einen möglichst freien und geraden Anflug auf die Öffnung des Kastens. Das Flugloch zeigt idealerweise nach Südosten.

Nistkästen für verschiedene Vogelarten

Als Befestigungsmaterial bei Bäumen sollte ein Nagel aus Aluminium zum Einsatz kommen. Die Rinde des Baumes kann durch eine Manschette aus Gummischlauch geschützt werden. Einige Vogelfreude bevorzugen hingegen die feste Befestigung des Kastens direkt am Stamm.

Dies kann direkt oder mit Hilfe einer Holzleiste geschehen. Dabei sollte die Leiste mindestens 15 Zentimeter länger als die maximale Höhe des Kastens sein. Derart steht die Leiste oben und unten etwas über und kann dort perfekt vernagelt werden. Vogelarten haben durchaus unterschiedliche Ansprüche an den Nistkasten. Als Faustregel gilt, dass Singvögel Nisthilfen in Augenhöhe bevorzugen. Große Tiere mögen Nistkästen in Höhen von vier bis fünf Metern.

Laub: Mit Köpfchen gegen Muskelkater

Laub

Mutter Natur gibt jedes Jahr im Herbst noch einmal Vollgas. Bäume und Sträucher verfärben sich in spektakuläre Farben, eine Farbenpracht der Extraklasse erfreut das Auge. So schön das bunte Laub auch ist, für Garten- und Hausbesitzer bedeutet der Herbst viel Arbeit. Auf Rasen zum Beispiel darf das Laub unter keinen Umständen liegen bleiben, sonst gibt es im Frühjahr gelbe Stellen.

Doch nicht nur im Spätherbst droht Muskelkater, auch im Frühjahr muss restliches Laub entfernt werden. Auf öffentlichen Gehwegen muss der Belag aufgrund Rutschgefahr ohnehin entfernt werden. Hier gilt eine Räumpflicht ähnlich wie bei Schneefall.

Räumpflicht: Laub muss entfernt werden

Dabei sind Haus- oder Grundstücksbesitzer in erster Linie in der Verantwortung. Wird das Haus von Mietern bewohnt, kann die Pflicht per Mietvertrag an die Mieter weitergereicht werden.

Passanten haben allerdings wie bei Schnee- und Eisglätte ein gewisses Maß an Eigenverantwortung. Bemerkt ein Passant auf dem vor ihm liegenden Weg Laub, muss er sich entsprechend vorsichtig verhalten. Laub auf dem Gehweg muss immer entfernt werden. Dabei ist der Ursprung und damit der Ort, an dem sich der entsprechende Baum befindet, unerheblich.

Tipp: Rasenmäher vs Laubsauger

Laubsauger sind seit einigen Jahren auch in Deutschland schwer in Mode – dabei geht es wesentlich einfacher. Ein Rasenmäher verrichtet ebenfalls den Dienst und hat den Vorteil, Laub auf dem Rasen gleich zu zerkleinern und mit dem Rasenschnitt zu vermischen. Das ergibt ideale Voraussetzungen für eine spätere Verrottung auf dem Komposthaufen.

Ein Rasenmäher kann auch auf Gehwegen oder dem Hof zur Entfernung von Laub eingesetzt werden. Dabei sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass der Untergrund eben ist. Das empfindliche Schneidwerk des Mähers könnte sonst Schaden nehmen.

Rasenschnitt und Laub als Kompost

Das durch den Rasenmäher zerkleinerte Laub kann auch direkt auf Rabatte gegeben werden. Dort dient es im Winter als natürlicher Schutz vor Frost und sondert in den Folgemonaten viele wichtige Nährstoffe in den Boden ab. Soll das Laub auf den Kompost gegeben werden, ist auf ein gutes Mischverhältnis von Rasenschnitt und Laub zu achten.

Als Faustregel gilt: Mehr Laub als Gras. Naturfreunde sollten in ihrem Garten auf die Verwendung von Laubsaugern oder Laubbläsern komplett verzichten. Die Geräte können zwar die Arbeit erleichtern, richten jedoch aufgrund ihrer immensen Kraft viele Schäden bei tierischen Gartenbewohnern wie Insekten an.

Steine: Reinigung mit bewährten Hausmitteln

Zierkies Gartenkies Quarzkies Rheinkies

Steine gehören in jeden Garten. Ob als Pflasterstein, dekoratives Element oder in Form von Gruppierungen – Steine verleihen dem Garten das gewisse Etwas. Als Produkt der Natur unterliegen Steine allerdings auch deren Regeln und brauchen entsprechend Pflege. Besonders Pflastersteine müssen regelmäßig gereinigt werden, sonst sehen sie unansehnlich aus oder wachsen zu.

Mit bewährten Hausmitteln kann Abhilfe geschaffen werden. Chemische Mittel sollten im Garten hingegen nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Halten sich Kinder oder Haustiere im Garten auf, sollte auf Chemie ganz verzichtet werden.

Steine im Garten mit Hausmitteln reinigen

Das Thema „Bienensterben“ kursiert aktuell immer wieder durch die Presse. Dabei sind die fleißigen Bienen allerdings nur als Oberbegriff für nützliche Insekten zu verstehen. Eben diesen geht es zurzeit in Deutschland nicht gut, also Finger weg von Chemie im Garten. Handelt es sich bei den Pflastersteinen um Exemplare aus Beton, ist die Reinigung ohne relativ leicht. Moosstellen sollten vor der Reinigung sorgfältig abgekratzt werden. Dazu eignet sich ein Metallspachtel gut.

Anschließend werden Wasser und Soda gekocht. Pro Liter Wasser werden zehn Gramm Soda benötigt. Das Gemisch wird dann auf die befallenen Stellen gekippt. Dabei sollten Gummihandschuhe und eine Schutzbrille getragen werden. Nach 24 Stunden ist das Unkraut abgetötet und kann zusammengekehrt werden. Wirkt das Sodawasser einen weiteren Tag ein, werden die Steine merklich heller.

Natursteine und Säuren – keine gute Idee

Natursteine werden ebenfalls häufig als Pflastersteine eingesetzt. Verwendete Materialien sind dabei Granit, Marmor und Sandstein. Optisch sind sie ansprechender als Betonsteine, dafür aber auch teurer und empfindlicher für Säuren aller Art. Eine Reinigung mit Essig oder Zitronensäure ist daher unter keinen Umständen zu empfehlen. Ein Hochdruckreiniger kann die Oberfläche der teuren Steine beschädigen und sollte daher ebenfalls nicht verwendet werden. Die beschriebenen Eigenarten gelten auch für alle Arten von Klinkensteinen.

Wer Natur- oder Klinkensteine reinigen möchte, sollte also mit Bedacht vorgehen. In einem ersten Arbeitsschritt sollte das Moos vorsichtig entfernt werden. Dann kommt ein Gemisch aus klarem Wasser und Neutralseife oder Steinöl zum Einsatz. Mit diesem werden die befallenen Stellen übergossen. Nach 30 Minuten können die Verschmutzungen dann per Bürste vorsichtig entfernt werden.

Rasen sanden – worauf geachtet werden sollte

Rasen

Das satte Grün im Garten ist Augenweide und Gesundbrunnen zugleich. Ein gepflegter Rasen braucht allerdings jede Menge Zuwendung. Ein regelmäßiger Schnitt ist Pflicht, das jährliche Vertikaleren ebenfalls und Profis setzen zudem auf das Sanden ihres Schmuckstücks. Sand kann die Bodendurchlüftung und Wasserdurchlässigkeit verbessern und forciert damit einen ebenso dichten wie gesunden Rasen. In diesem Ratgeber erklären wir daher, wie ein Rasen richtig gesandet wird und welche Werkzeuge dazu benötigt werden.

Rasen sanden – Tipps und Tricks

Sand im Rasen unterstützt die Belüftung der Wurzeln und verhindert Staunässe. Rasenkrankheiten wie Wurzelfäule kann so effektiv entgegengewirkt werden, zugleich wird die Nährstoffaufnahme erleichtert. Gerade bei dichten und fetten Böden ist Sanden daher sinnvoll. Die Sandung des Rasens will jedoch gut vorbereitet werden. Zuerst sollte dieser gemäht und anschließend vertikutiert werden. Dadurch werden Rasenfilz und Moos entfernt, wodurch das Einarbeiten des Sandes leichter von der Hand geht. Eventuell auf der Oberfläche liegende Grasreste sollten sorgfältig entfernt werden.

Aerifizieren hilft bei der Einarbeitung

Dann geht es an die Einarbeitung vieler kleiner Löcher in den Rasen. Dazu kann ein mechanischer oder automatischer Aerifizierer verwendet werden. Durch die Löcher kann der Sand leichter in tiefe Bodenschichten eindringen. Der beste Zeitpunkt für das Aerifizieren ist anhaltende trockene Witterung. Anschließend sollte der Rasen nicht mehr betreten werden, um die mühsam angefertigten Löcher nicht unbeabsichtigt wieder zu verschließen. Die Hauptwachstumsphase des Rasens ist dann der optimale Moment zum Sanden. Als Faustregel können die Monate April und Mai oder generell Temperaturen über 9 Grad Celsius genannt werden.

Kalkarmer Quarzsand ist die beste Wahl

Sand ist nicht gleich Sand, auch zum Sanden ist daher nicht jeder Sand geeignet. Bausand ist denkbar ungeeignet, kalkarmer Quarzsand mit einer Körnung von 0 bis 2 Millimeter die beste Wahl. Das Ausbringen des Sandes sollte nicht Pi mal Daumen erfolgen. Im Handel sind spezielle Streugeräte erhältlich, die diese Aufgabe wesentlich besser als ungenaue Schätzwerte erfüllen. Der Gartenfreund sollte es mit dem Sanden auch nicht übertreiben. Pro Quadratmeter Rasen wird in der Regel ein halber 5 Liter Eimer Sand verwendet.

Tipp: Sand plus Kompost oder Torf

Als grobe Vorgabe gilt, dass ein sandiger Boden weniger Sand als ein schwerer, fetter Boden benötigt. Nachdem der Sand ausgebracht wurde, wird dieser mit einem Rechen oder Besen vorsichtig in den Rasen eingearbeitet. Geheimtipp der Redaktion: Den Sand mit Kompost oder Torf mischen. Dadurch wird der Rasen beim Sanden gleichzeitig mit Dünger versorgt. Aufgrund der vorangegangenen Aerifizierung erreichen die organischen Substanzen derart optimal die Rasenwurzeln. Optional kann auch ein spezieller Rasenlangzeitdünger hinzugegeben werden.

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Gartenkies reinigen – was ist zu beachten?

Zierkies Gartenkies Quarzkies Rheinkies

Gartenkies ist der Stolz vieler Freunde von reichlich Grün vor der Terrassentür. Er sieht gut aus, beweist Geschmack und bringt zudem eine gewisse Eleganz in den Garten. Spürbare Erleichterungen bringt er ebenfalls mit sich, zumindest dann, wenn ein Unkrautschutzvlies verwendet wird. Gartenfreunde brauchen dann nicht mehr mühsam in vierbeiniger Haltung Unkraut pulen, sondern können sich voll und ganz darauf konzentrieren, den schönen Anblick ihrer Arbeit zu genießen.

Wo viel Licht, da gibt es auch ein klein wenig Schatten: Beim Frühjahrsputz des Gartens stören verrottete Blätter und Ansätze von Moos das Auge des Betrachters. Die Kiesflächen wollen also gereinigt werden. Wie das am Besten getan wird, erklärt der vorliegende Ratgeber.

Kiesbeet im Frühjahr richtig reinigen

Am Anfang sollte der Rückschnitt stehen. So dieser nicht bereits im Spätherbst erfolgt ist, gilt es nun, mit kundiger Hand Bäume, Sträucher und Gräser zu stutzen. Dazu eignen sich kleine Sägen, Rosenscheren oder robuste Küchenscheren. Ziergräser sollten dabei mit einer Hand festgehalten und dann möglichst gerade beschnitten werden. Sollen Gräser zudem verjüngt oder auch verkleinert werden, ist der Spaten das richtige Werkzeug.

Dabei sollte allerdings das Unkrautschutzvlies vorsichtig von der betreffenden Stelle entfernt werden. Nach dem Abstechen wird die Lücke mit zusätzlichen Boden aufgefüllt und das Vlies wieder zurück an die ursprüngliche Position bewegt und der Gartenkies gleichmäßig verteilt. Der derart behandelte Teil des Gartens sollte anschließend aufgeräumt wirken. Bereit zu neuen Taten – zu neuem Wachstum.

Pflegetipps für Gartenkies und Zierkies

Dann geht es an die eigentliche Reinigung des Kiesbeets. Mit einer kleinen Harke oder einem Laubkratzer können eventuell vorhandene Reste des Rückschnitts sowie altes Laub entfernt werden. Wer ein Laubgebläse besitzt, kann dieses als Alternative einsetzen. Befinden sich große Menge kleinen Kieses in dem Kiesbeet, ist davon allerdings explizit abzuraten. Kies mit kleiner Korngröße hat ein relativ geringes Eigenwicht und könnte durch das Laubgebläse ungewollt im Garten verteilt werden.

Vermooste Bereiche können vorsichtig mit Grünbelagsentferner behandelt werden. Dabei sollte entsprechend der Packungsbeilage gearbeitet werden. Eventuell vorhandene Haustiere sollten den Garten dann für etwa 24 Stunden nicht betreten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, duscht den Gartenkies noch einmal vorsichtig mit etwas Wasser ab, um alle Schadstoffe zu entfernen. Anschließend kann das gesamte Kiesbeet dann mit einer Harke neu verteilt werden und sollte wie neu aussehen.

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Terrasse: Wie Steinplatten richtig säubern?

Terrasse

Auf Gartenbesitzer kommt im Frühjahr jede Menge Arbeit zu. Was erstmal nach Qual für Rücken und Arme klingt, entpuppt sich schnell als Quell der Freunde für die stolzen Besitzer. Der Winter ist endlich vorbei, die schönen Monate des Jahres können kommen. Das bisschen Arbeit wird dabei billigend in Kauf genommen, gilt bei vielen sogar als ausgesprochen willkommen.

Der Terrasse kommt dabei bei vielen ein ganz besonders hoher Stellenwert zu. Terrassen bestehen oftmals aus Steinplatten und die wollen natürlich im Frühling ordentlich gereinigt werden. Nach erledigten Arbeit können dann die Terrassenmöbel platziert und Frühling, Sommer und Herbst in vollen Zügen genossen werden.

Tipps zur Reinigung der Terrasse

Gartenbesitzer sollten bereits im Spätherbst oder zu Beginn des Winters altes Laub und andere organische Substanzen beseitigt haben. Dazu sind Besen, Handfeger und Schaufel bestens geeignet. Dann wird den Terrassenfugen zu Leibe gerückt. Hier wird sich bereits Unkraut gebildet haben oder nur darauf warten, wachsen zu dürfen. Mit Muskelkraft und Fugenkratzer kann dies verhindert werden. Alternativ können auch ein altes Messer oder ein Schraubenzieher verendet werden. Es sollte unbedingt geachtet werden, auch die Wurzeln des Unkraut zu entfernen.

Wasser kann als Reinigungsmittel zumeist unbesorgt verwendet werden. Extrem verschmutzte Steinplatten können mit einem Hochdruckreiniger plus Sprühlanze gereinigt werden. Haben sich Grünspan, Moos oder Flechten gebildet, hilft ein bewährtes Hausmittel: Soda. Das Pulver muss in warmen Wasser gelöst und dann gleichmäßig ausgebracht werden. Nach rund einer Stunde kann das Soda unter Einsatz von reichlich Wasser und Bürste wieder entfernt werden.

Streueimer – auch für Streugut geeignet?

Ratgeber Räum und Streupflichten für Mieter und Eigentümer

Streueimer gelten als Schweizer Taschenmesser von Garten- und Hausbesitzern. Unglaublich, was man mit so einem kleinen Stück klugen Plastik alles anstellen kann. Wenig Geld, viele Möglichkeiten – so lässt sich die Allzweckwaffe optimal beschreiben.

Im Winter können Streusalz, Streusand und Streukies gleichmäßig ausgebracht werden, in den Sommermonaten dann Dünger, Gräser- und Pflanzensamen. Der Vorteil liegt in der Gleichmäßigkeit der Ausbringung. Mit der Hand können stets nur punktuelle Abschnitte bedient werden, was dann zumeist zu großzügig geschieht.

Streueimer sind perfekt für Streugut geeignet

Spezielle Streueimer sind perfekt zum Verteilen von Streugut auf Gehwegen geeignet. Ihre Stärke liegt in der Größe der Öffnungen auf der Unterseite. Die Schnelligkeit und Menge, mit der das Steugut verteilt wird, kann mit der Größe der Löcher und der Drehgeschwindigkeit vorgegeben werden.

Moderne Streueimer kosten rund 10 Euro und können im Internet oder im Fachhandel erworben werden. In den Wintermonaten werden die Produkte auch in Baumärkten und Gartenshops angeboten. Eine Investition, die sich lohnt.

Tipps zur Arbeit mit einem speziellen Streueimer

Die Handhabung eines Streueimers ist kinderleicht. Als erster Schritt muss der Eimer mit dem gewünschten Streugut gefüllt werden. Streumittel gehen in die Arme, es macht daher Sinn, bei großen Flächen lieber zweimal zu gehen. Regnet es, sollte der Eimer gut verschlossen werden, um ein Verklumpen von Sand zu vermeiden.

Dann kann die gewünschte Streulochgröße durch Drehen am Boden vorgegeben werden. Als Faustregel gilt dabei, dass die Löcher der Korngröße entsprechen sollten. Zur Ausbringung muss dann der Eimer mit geradem Arm gehalten und regelmäßig vor- und zurückgedreht werden.

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Streusalz: Was sollten Hundebesitzer beachten?

Ratgeber Räum und Streupflichten für Mieter und Eigentümer

Winter und Hund – ein schwieriges Thema. Die Fellnasen lieben zumeist die weiße Pracht, was beim Leben in der Stadt oder dicht besiedelten Gegenden jedoch zu argen Gesundheitsproblemen führen kann. Daran haben weder Schneeflocken noch verspeiste Schneebälle ihren Anteil, das Streusalz allerdings ist Gift für die empfindlichen Hundepfoten.

In den Wintermonaten wird es außerdem schneller dunkel. Das stellt Hundefreunde vor die Herausforderung, frühzeitig erkennen zu müssen, ob der Weg vor ihnen mit Salz gestreut wurde oder nicht. Salzkontakt kann bei den Pfoten der Vierbeiner zu schmerzhafter Rissbildung führen, ist also ein ernst zu nehmendes Thema.

Streusalz ist Gift für Hundepfoten

Die Risse wiederum können im schlimmsten Fall zu Ekzemen oder schmerzhaften Entzündungen führen. Salz entzieht der Haut Wasser, wodurch die Ballen der Pfoten rau und trocken werden. Der treue Vierbeiner spürt dies natürlich und versucht sein Unwohlsein mit Lecken, Knabbern und Beißen in den Griff zu bekommen. Keine gute Idee, da es dadurch noch schlimmer werden kann.

Guter Rat ist daher teuer, da auf die Verwendung von Streusalz kaum verzichtet werden kann, wenn der Winter mit aller Härte zuschlägt. Hundebesitzer sollten wenn möglich, mit Salz oder Splitt gestreute Wege vermeiden. Wo Streusand oder Streukies eingesetzt wurde, kann unbesorgt Gassi gegangen werden.

Reinigung nach dem Spaziergang

Eine ebenso einfache wie effiziente Möglichkeit der Reinigung der Hundepfoten ist sauberer Schnee. Nach einigen Sekunden sind die Pfoten quasi wie neu. Wer auf Nummer Sicher gehen will, reinigt die Pfoten seines Vierbeiners nach dem Rundgang mit klaren, warmen Wasser. Auf Seife oder Spülmittel sollte verzichtet werden.

Einige Hundebesitzer ziehen ihren Lieblingen schützende und wärmende Pfotenschuhe über. Bei kleinen Hunden mag das möglich sein, ab Schäferhund oder größer dürfte der Hund eine solche Behandlung in vielen Fällen aber ablehnen. Sind die Pfoten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eingerissen, helfen Zinksalbe und das bewährte Hausmittel Vaseline.

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Gartenteich: Welche Steine sind geeignet?

Gartenteich

Ein Gartenteich gilt als Krönung eines jeden Gartens. Besonders schön wirkt ein Teich in einem Garten, in dem bereits mit Steinen in Form von Wegen oder als Dekoration gearbeitet wurde. Ein Kiesgarten kann durch einen Teich nochmals aufgewertet werden. Ein Gartenteich kann dabei durchaus verschiedene Aufgaben erfüllen.

Viele Gartenbesitzer erfreuen sich an einem Springbrunnenteich, wobei dieser bevorzugt in Sichtweite der Terrasse angelegt werden sollte. Anderen wiederum gefällt die Idee eines Seerosenteichs. Koi Karpfen sind auch in Deutschland in Mode. Die Fische benötigen einen Teich mit möglichst klarem Wasser und einigen Rückzugsmöglichkeiten. Große Steine am Ufer spenden Schatten, was den Fischen besonders im Sommer zusagt.

Ratgeber zu Gartenteich und Steinen

Beim Anlegen eines Gartenteichs gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten. Als Faustregel gilt, dass sich der Teich unter keinen Umständen zu dicht an Bäumen befinden sollte. Wird dies nicht beachtet, wird der Teich schnell durch herabfallendes Laub verschmutzt, welches sich im Wasser zersetzt und das Algenwachstum fördert. Auch sollte das Gewässer pro Tag sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht erhalten.

Umso größer der Teich angelegt wird, desto stabiler werden dessen Wasserwerte ausfallen. Ein Gartenteich sollte daher eher großzügig geplant werden. Wer den entsprechenden Platz nicht hat, sollte von dem Projekt eher Abstand nehmen. Ein Teich mit schlechten Wasserwerten ist eine permanente Baustelle und kostet viel Geld und Nerven.

Gartenteich: Lage Sonnenlicht Aushub

Der Vorarbeit kommt beim Anlegen eines Teiches eine enorme Bedeutung zu. Der Bodenaushub muss exakt waagerecht gestaltet werden, sonst läuft der Teich einseitig aus. Zuerst wird ein Schutzvlies ausgebreitet, dann die Teichfolie verlegt. Alternativ kann auch eine massive Teichschale aus Kunststoff verwendet werden.

Dann geht es an die Dekoration mit Steinen. Diese haben neben der optischen Wirkung auch die Aufgabe, die Folie an Ort und Stelle zu belassen. Dafür sorgt das Eigengewicht der Steine. Beliebt sind Teichränder, errichtet aus Natursteinen. Rheinkiese bieten sich an, stammen sie doch aus deutschen Gewässern und passen somit auch thematisch zu dem Teich. Auch sind Rheinkiese in der Regel gerundet, wodurch die Teichfolie nicht beschädigt werden kann.

Steine sorgen für Halt und schöne Optik

Als Trittsteine eignen sich diese allerdings nicht. Hier hat sich Granit bestens bewährt, dessen relativ glatte Oberfläche sich auch leicht von Algen und Bakterien befreien lässt. Bei der Auswahl der Steine für einen Teich sollte zudem beachtet werden, dass die Steine kein Wasser aufnehmen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie im Winter bei tiefen Temperaturen bersten. Sandstein hat somit im heimischen Teich wenig zu suchen.

Einige Gartenbesitzer kombinieren Rheinkies mit Findlingen, die sie mühsam aus der Natur oder vom Acker eines befreundeten Bauern in den eigenen Garten befördern. Ein Aufwand, der sich lohnt. Die Kombination aus groben Kiessteinen und Findlingen am Ufer eines Teichs sieht prima aus. Beachtet werden sollte, dass Steine, die von einem Feld stammen, gründlich gereinigt werden sollten, da sie mit Düngemittel oder Pflanzenschutzmitteln in Kontakt gewesen sein können.

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