Ratgeber: Natursteine reinigen und pflegen

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Natursteine sind hochwertig und optisch ansprechend. So finden sie inner- und außerhalb des Hauses an vielen Stellen Anwendung. Ob bei der Terrassenplatte dem Waschtisch bis hin zu Fliesen und Treppenstufen erzeugt Naturstein ein harmonisches Flair und erweist sich dabei als angenehm robust. Was aber, wenn der einst so schöne Naturstein im Laufe der Zeit mit Alterungserscheinungen zu kämpfen hat? Mit einigen Tricks und Hausmitteln können Besitzer auch alten Steinen wieder zu neuem Glanz verhelfen.

Tipps zur richtigen Pflege von Natursteinen

Um Natursteine richtig reinigen zu können, ist es zunächst wichtig, die verschiedenen Naturstein-Arten zu kennen. So handelt es sich immer dann um einen Naturstein, wenn dieser im Rahmen der Verarbeitung nicht mit anderen Materialien gemischt, pulverisiert oder gepresst wurde.

Naturstein liegt also – wie es der Name bereits verrät – in seiner natürlichen Form vor. Zu den häufigsten Natursteinarten rund um Haus und Garten gehören: Schiefer, Kalkstein, Sandstein, Marmor, Basalt, Travertin, Quarzit. Auch wenn all diese Steinarten als Natursteine gelten, können sie im Hinblick auf ihr optisches Erscheinungsbild sehr unterschiedlich wirken.

Natursteine sind anfällig gegen Säuren

Was jedoch alle gemeinsam haben, ist ihre vergleichsweise hohe Anfälligkeit für Säuren. Daher sollten bei der Reinigung von Natursteinen keine stark säurehaltigen Mittel zum Einsatz kommen. Dies gilt sowohl für polierten Naturstein als auch für naturbelassene Varianten mir rauer Oberfläche.

Als Reiniger für Natursteine eignen sich daher Mittel, deren pH-Wert sich im neutralen Bereich bewegt. Je nach Einsatzort können außerdem auch Lebensmittelechtheit, desinfizierende Wirkung und der Verzicht auf die Bildung von Schichten wichtig sein. Wichtig ist in jedem Fall, das ausgewählte Reinigungsmittel an einer unsichtbaren Stelle zu testen, bevor großflächigere Bereiche damit behandelt werden. So lassen sich dauerhafte Beschädigungen verhindern.

Tipps zur Reinigung polierter Natursteine

Für die Reinigung polierter Natursteine, die im Laufe der Zeit ihren Glanz verloren haben, eignet sich Salmiakgeist. Hier wird die Oberfläche mit der Flüssigkeit eingerieben und im Anschluss mit Bohnerwachs poliert. An dieser Stelle ist es jedoch wichtig zu wissen, dass diese Maßnahme nur für eine oberflächliche Reinigung sorgt, die tieferen Schichten jedoch außen vor lässt. Um Naturstein etwas tiefgründiger zu säubern, sollten Reinigungsmittel ohne Tenside zum Einsatz kommen.

Seifenlauge eignet sich daher nicht, denn sie trocknet den Stein aus und kann ihn langfristig porös werden lassen. Lauwarmes und klares Wasser mit einem hochwertigen Steinöl oder Neutralseife zu vermischen und den Stein hiermit zu behandeln, erweist sich als besonders effektiv. Keinesfalls dürfen saure Mittel wie Essig auf poliertem Naturstein verwendet werden. Auch Dampfreiniger und Hochdruckreiniger können die Oberfläche schädigen.

Einsatz von Dampf- und Hochdruckreinigern

Bei naturbelassenem Naturstein mit rauer Oberfläche jedoch können Dampf- und Hochdruckreiniger sehr wohl für die Säuberung verwendet werden. Hier sollten Besitzer jedoch auf einen angemessenen Druck achten, um die empfindliche Oberfläche nicht zu schädigen. Bestimmte Flecken und Verunreinigungen werden am besten zuvor mit geeigneten Hausmittel behandelt. Auch hier gilt erneut: Säuren und Naturstein passen nicht zusammen. Sehr viel schonender gelingt die Reinigung mit Wasser und Neutralseife. Auch spezielle Natursteinreiniger aus dem Fachhandel können bei Unsicherheit Abhilfe schaffen.

Sind die Naturstein-Flächen von Verschmutzungen befreit und wirken wieder ansehnlich, sollten sie vor kommenden Belastungen geschützt werden. Dies sorgt für eine höhere Widerstandsfähigkeit des Steins gegenüber Verschmutzungen und ermöglicht so eine seltenere Grundreinigung.
Am besten hierfür eignen sich Steinöl oder auch spezielle Imprägniermittel. Werden die Flächen hiermit behandelt, können Schmutzpartikel nicht mehr tief eindringen. Insbesondere bei naturbelassenem Stein verschließt ein solches Mittel die Poren, was auch die Behandlung von Flecken in der Zukunft erleichtert.



Ratgeber: Klares Wasser im Gartenteich

Gartenteich

Damit das Wasser im Gartenteich dauerhaft sauber bleibt, sollte man schon bei der Anlage zwei wichtige Punkte berücksichtigen, die das Algen-Wachstum entscheidend beeinflussen können: Den Standort und die Größe des Gartenteichs. Deshalb sucht man einen Platz im Garten, an dem der Teich nach Möglichkeit nicht den ganzen Tag der vollen Sonne ausgesetzt ist.

Benachbarte Laubbäume sind als Schattenspender allerdings mit Vorsicht zu genießen, da sie viel Biomasse in das Gewässer eintragen können. Besser ist zum Beispiel eine Hauswand als Schattenspender oder ein höherer Baum, der weiter entfernt und nach Möglichkeit genau südlich oder südöstlich vom Teich steht, damit der vorherrschende Westwind das Laub nicht ins Gewässer weht.

Ratgeber für klares Wasser im Gartenteich

Was die Dimensionen des Gartenteichs betrifft, so gilt: je größer, desto besser. Je mehr Wasser der Gartenteich enthält, desto langsamer heizt er sich bei starker Sonneneinstrahlung auf – und hohe Temperaturen sind neben einem hohen Nährstoffgehalt der Hauptgrund für Algenwachstum.

Wenn die zur Verfügung stehende Fläche begrenzt ist, sollte man einfach nach unten ausweichen und den Teich entsprechend tiefer machen. Eine Tiefe von mindestens 120 Zentimetern ist eine gute Voraussetzung dafür, dass der Gartenteich langfristig im Gleichgewicht bleibt und nicht „umkippt“ und nebenbei ist auch die Gefahr des Durchfrierens nahezu gebannt.

Die Herausforderung Nährstoffkreislauf

Funktioniert der Nährstoffkreislauf im Gartenteich nicht optimal, kündigen sich spätere Probleme, zum Beispiel eine sogenannte Algenblüte oder gar ein Fischsterben, meist schon vorab in den Wasserwerten an. Deshalb sollte man die wichtigsten Parameter regelmäßig überprüfen, damit man im Bedarfsfall reagieren kann, bevor es zu spät ist. Das gilt insbesondere für den pH-Wert und die Karbonathärte als Anhaltspunkt für gelöste Salze und Mineralien.

Bei Fischbesatz ist das Wasser zusätzlich auf die fischgiftigen Abbauprodukte Ammonium, Nitrit und Nitrat zu prüfen, um Fischverlusten vorzubeugen. Im Handel sind diverse Testsets erhältlich. Besonders einfach in der Anwendung sind Multiparameter-Teststreifen, die mehrere Werte auf einmal prüfen – so hat man die Wasserqualität umfassend im Blick. Falls erforderlich, gibt es im Fachhandel Pflegemittel zur Regulierung der entsprechenden Werte.

Algen sind Fluch und Segen zugleich

Grundsätzlich liefern Algen in Gewässern einen wichtigen ökologischen Beitrag. In Gartenteichen können sie jedoch leicht überhandnehmen. Verantwortlich dafür ist meist ein Nährstoffüberschuss, insbesondere Phosphat, das zum Beispiel durch Rasendünger oder Fischfutter eingetragen wird. Man kann zwei Sorten unterscheiden: Fadenalgen mit ihren teils meterlangen Strängen und Schwebealgen, die für eine grünliche Wassertrübung verantwortlich sind. Erstere werden ebenso wie Wasserlinsen konsequent mit dem Kescher abgefischt.

Schwebealgen lassen sich leicht und nachhaltig mit einem UVC-Vorklärer, der dem Wasserfilter vorgeschaltet wird, in Schach halten. Die UV-Lichtstrahlen bewirken ein Abtöten der Algen sowie schädlicher Bakterien und Keime. Die Geräte sind in den meisten modernen Filtersystemen schon enthalten, lassen sich aber auch nachträglich installieren. Ohne Filteranlage ist es speziell bei kleinen Teichen schwierig, das Wasser klar zu halten – insbesondere dann, wenn man darin auch noch Fische hält.

Pflanzkörbe im Flachwasserbereich

Durch die Auswahl passender Teichpflanzen schafft man eine natürliche Nährstoffkonkurrenz für Algen. Besonders Unterwasserpflanzen wie das Tausendblatt leisten hier gute Dienste. Im Flachwasserbereich entziehen Kalmus, Zyperngras, Tannenwedel und Zwerg-Rohrkolben viele Nährstoffe. Mit ihren Ausläufern erobern diese jedoch rasch große Flächen. Spezielle Pflanzkörbe verhindern das unerwünschte Wuchern und die damit verbundene schleichende Verlandung des Gewässers.

Für steilere Teichufer eignen sich Böschungsmatten und Pflanztaschen. Bei der Bepflanzung auf keinen Fall herkömmliche Blumenerde nutzen, sondern spezielle, nährstoffarme Teicherde! Stehen Pflanzen zu tief im Wasser, verkümmern sie und reichern das Wasser wiederum mit Biomasse an. Setzt man einzelne Pflanzen hingegen zu flach – zum Beispiel wüchsige Seerosen-Sorten – bilden diese oft sehr viel Blattmasse und kaum Blüten.



Qual der Wahl: Kiesgarten oder Steinwüste?

Ratgeber Gartenteich

Kiesgärten können eine pflegeleichte Alternative sein, doch nur, wenn bei der Planung und Anlage ein paar Punkte beachtet werden. Hier vier Praxis-Tipps , damit es auch klappt. Es gibt zwei Möglichkeiten Kies und Pflanzen zu kombinieren: Immer muss zunächst die Fläche gejätet, eingeebnet und dann mit einem robusten, UV-stabilen, wasserdurchlässigen Unkrautvlies abgedeckt werden.

Dieses Flies verhindert, dass sich Unkraut ausbreiten kann. Die Kanten müssen dabei etwas überlappen. Anschließend wird bei der ersten Variante das Gewebe an den gewünschten Stellen mit einem Messer kreuzförmig eingeschnitten, die Pflanze eingesetzt und zuletzt der Kies ausgebracht. Alternativ kann man die ganze Fläche zuerst mit Steinen befüllen und diese nur an den Pflanzstellen beiseiteschieben. Metall-Pins fixieren das Vlies, damit es sich nicht verschiebt.

Ratgeber für einen schönen Kiesgarten

Damit die Steine nicht auf Wanderschaft gehen oder sich verschiedene Farben und Körnungen durchmischen, sind klare Abgrenzungen wichtig, besonders, wenn das Kiesbeet direkt im Anschluss an eine Rasenfläche oder ein normales Beet liegt. Ein Band aus Pflastersteinen, in etwas Beton gesetzt, ist eine stabile und dauerhafte Einfassung. Etwas dezenter in der Optik sind Metallschienen, zum Beispiel aus Edelstahl, verzinktem Stahl oder dunklem Cortenstahl.

Diese sollten aber nicht betreten werden, da sie sich leicht verbiegen. Bei Böschungen ist es wichtig, dass die Trennkante Richtung Rasenfläche oder Gehweg etwas höher ist als die Steinfüllung, damit nichts abrutscht. Steile Hänge unterteilt man besser in mehrere waagerechte Ebenen, zum Beispiel durch niedrige Mauern oder Stellkanten. Große Flächen wirken dadurch auch lebendiger.

Anlegen eines richtigen Kiesgartens

„Echte“ Kiesgärten beschränken sich aber nicht nur auf die etwa fünf bis acht Zentimeter dicke Lage feiner Steinchen über dem Unkrautvlies, die Temperaturschwankungen ausgleicht und Verdunstung verringert: Zusätzlich wird auch der darunterliegende Mutterboden etwa spatentief mit Kies oder Schotter durchmischt, damit die für Kiesgärten typischen trockenheitsliebenden Pflanzen ideale Bedingungen vorfinden. Für reine Deko-Zwecke wird die Steinschicht nur über dem Vlies ausgebracht. Keimendes Unkraut wird jedoch in erster Linie durch das Vlies unterdrückt.

Die Fläche dauerhaft sauber zu halten, wird eine echte Herausforderung. Laub und andere Pflanzenreste müssen regelmäßig mit einem Rechen oder Laubbläser entfernt werden, damit sie sich nicht zersetzen und feinen Humus im Kies bilden, der ein idealer Nährboden für angeflogene Unkrautsamen wäre. Ein übergespanntes Netz im Herbst kann diese Arbeit erleichtern. Die beste Vorbeugung gegen vermooste Steine ist eine sonnige Lage.



Ratgeber: Findlinge im Garten stilvoll verwenden

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Besonders schön geformte und große Steine können im Garten vielfältig zum Einsatz kommen. Egal ob als Gestaltungs- und Dekorationselement, als Quellstein, Wasserfall oder Sitzgelegenheit – Findlinge sind eine Bereicherung für fast jeden Garten.

Wer über viel Platz in seinem Garten verfügt, kann zum Beispiel einen Wasserfall anlegen, der, wenn auch künstlich angelegt, durch taktisch gut platzierte Findlinge zum Leben erweckt und besonders realistisch gestaltet werden kann. Selbst im Rahmen einer Poollandschaft macht sich ein großer Findling gut, wenn er zum Beispiel die Sicht zur Gartendusche verdeckt, so dass Badenixen in aller Intimität in einer scheinbar unsichtbaren Dusche dem geliebten Nass frönen können.

Findlinge als Quellsteine im Hochkantformat

Auch Bachläufe und Teiche erhalten erst den richtigen Kick, wenn der dazugehörige Wasserschwall einem schön geformten Findling entspringt. Ein Steinmetz hilft dabei, die entsprechende Technik in den Stein der Wahl zu integrieren. Dies ist vor allem dann ratsam, wenn der Stein über Ausmaße verfügt, die mit Heimwerker-Geräten nicht mehr bearbeitet werden können.

Zu Quellsteinen werden Findlinge meist hochkant verwendet. Wobei man in erster Linie solche Steine verwendet, die sich optisch vom Rest der Installation abheben. Besonders schön sind dabei verschiedene Marmorarten, die je nach Abbaugebiet sehr schöne Farbspiele und Maserungen aufweisen.

Granit und Sandsteine als dekorative Steine

Doch auch Granit und Sandsteine sind sehr beliebt, um um Brunnen und Teichen einen schönen Rahmen zu geben. Dabei kann es auch sehr dekorativ sein, wenn Gruppen aus schmalen Findlingen errichtet werden, die aus einer ungeraden Anzahl von Steinen bestehen. Diese werden je nach Form und Schönheit entweder eng beieinander gestellt oder aber wie eine Bergformation in einem harmonischen Abstand gesetzt.

Dazu werden meist runde oder eckige Becken angelegt, in denen das Arrangement gut zur Geltung kommt. Schön umgeben auch weiße oder farbige Kiesel eine solche Gruppe aus Findlingen, was diese besonders gut zur Geltung kommen lassen kann. Wer in einem Steingarten mit den Sinnen spielen möchte, kann mit Hilfe der außergewöhnlichen Steine auch das Element Wasser nur scheinbar in den Garten holen. Entsprechende wellenförmige Muster, geharkter Kiesel und ähnliche Tricks vertiefen dabei den Eindruck fließenden Wassers in diesen trockenen Installationen.

Auch in ganz traditionelle Gartenstile können Findlinge integriert werden. So können vor allem kleinere Exemplare als Beeteinfassung dienen, aber auch stolze Prachtexemplare mitten in einer gleichmäßigen Rasenfläche für Spannung und Stil sorgen.



Ratgeber: Algen im Aquarium loswerden

Ratgeber Aquarium Algen

Algen sind ein überaus wichtiger Teil der Biologie in unseren Aquarien und sorgen dafür, dass Nahrungs- und Stoffkreisläufe gut funktionieren. Trotzdem ist übermäßiges Algenwachstum unschön und der häufigste Grund, warum Aquarianer ihr Hobby schließlich aufgeben.

Algen waren die ersten Organismen auf unserem Planeten, die aus Sonnenlicht Energie gewinnen konnten. Diesen Blaualgen haben wir zu verdanken, dass wir überhaupt eine Sauerstoffatmosphäre besitzen. Im Laufe der Evolution haben sich Algen in hunderttausende Arten aufgegliedert und sind auch heute immer noch für die Produktion von 40 % des Sauerstoffs verantwortlich. Interessanterweise ist das Chlorophyll in den höheren Pflanzen auf die Einwanderung bzw. Umwandlung von Blaualgen zurückzuführen, sodass wir das Leben, wie wir es heute kennen, fast ausschließlich den Algen zu verdanken haben.

Algen binden wichtige Nährstoffe

Algen binden Nährstoffe, sind eine wichtige Nahrungsgrundlage und produzieren durch die Photosynthese Sauerstoff. In jedem Ökosystem sind sie vertreten und haben wichtige biologische Aufgaben. In unseren Aquarien stehen Algen in direkter Konkurrenz zu den gepflegten Wasserpflanzen, ein Wettbewerb, den man auch in der Natur beobachten kann. In nährstoffreichen Sickerquellen ohne viel Sauerstoff und mit viel Kohlendioxid wachsen Wasserpflanzen sehr gut. In Bereichen, in denen durch zu hohe Sauerstoffgehalte Spurenelemente ausgefällt wurden und der Kohlendioxidgehalt niedrig ist, wachsen Algen besser als Wasserpflanzen.

Was sind die wirksamsten Mittel zur Algenbekämpfung? Die Antwort fällt ganz leicht, wenn man sich die Verhältnisse in der Natur anschaut. Ein niedriges Schadstoffniveau, gutes Pflanzenwachstum und ein kontrollierter Fischbesatz machen den Pflanzen das Leben leicht und den Algen schwer. Konkurrenz durch gut wachsende Wasserpflanzen ist das beste, einfachste und von der Optik her auch schönste Mittel gegen Algen. An erster Stelle ist hier eine ausreichende Düngung durch Kohlenstoff zu nennen.

Ratgeber zur Bekämpfung von Algen

Eine CO2-Anlage sorgt dafür, dass Pflanzen wachsen und Nährstoffe verbrauchen, die sonst den Algen zur Verfügung stehen würden. Auch eine richtige Pflanzendüngung mit Spurenelementen und Nährstoffen, die der Lichtmenge angepasst sein sollte, hilft Wasserpflanzen und reduziert so Algen. Licht, Düngung und die gepflegten Arten müssen zusammenpassen. Wenn viel Licht, langsam wachsende Pflanzen und viele Nährstoffe zusammenkommen, sind Algen immer im Vorteil.

Auch regelmäßige Wasserwechsel von 20 % des Volumens alle 14 Tage sind ein wichtiger Baustein in der Algenprophylaxe. Schadstoffe werden verdünnt und gleichzeitig werden frische Spurenelemente mit dem Wasser zugeführt. Die Reduktion von Nährstoffen wie Phosphat und Nitrat ist ebenfalls ein gutes Mittel gegen Algen. Teures Fischfutter hat seinen Sinn, denn hochwertiges Futter wird besser verdaut und weniger Ausscheidungen belasten das Wasser. Man kann sein Aquarium algenfreundlich oder algenfeindlich füttern! Auch Filtermedien, die Stickstoff und Phosphat absorbieren, sind geeignet, Algenwachstum zu reduzieren. Aber besser ist es, das Pflanzenwachstum anzukurbeln. Die beste Algenvorbeugung: ein reduzierter Fischbesatz und damit weniger Futter. Anti-Algen-Präparate sind nur als letztes Mittel zu empfehlen, denn sie schaden nicht nur den Algen, sondern fast immer auch den Wasserpflanzen.

Tipps zu Beleuchtung und Fischbesatz

Länger als 10 Stunden sollte die Beleuchtung nicht brennen, da bei längeren Bestrahlungszeiten die Photosynthesesysteme der Wasserpflanzen abschalten oder sogar Schaden nehmen. Eine Mittagspause von 3 Stunden macht Sinn, da es den Pflanzen hilft, ihren Photosyntheseapparat wieder zu regenerieren. Leuchtmittel, die älter als 1 Jahr sind, sollten ausgetauscht werden. Man sollte bei zweiflammigen Beleuchtungen die Röhren mit einigen Wochen Abstand wechseln, damit die Wasserpflanzen sich besser anpassen können.

Schnecken, viele Garnelen, aber auch einige Fische haben Algen zum Fressen gerne. Empfehlenswert sind die Siamesische Rüsselbarbe oder die Amano-Garnele. Garnelen fressen junge Algen auf Blättern und Dekoration. Zur Scheibenreinigung sind Raspeltechniken gefragt, wie sie z. B. der Pitbull-Otocinclus, der Panda-Algenfresser oder Zebra-Rennschnecken aufweisen.



Ratgeber: Gabionen sind moderne Gestaltungselemente

Terrasse

Eine Alternative für den Sicht- oder Windschutz im heimischen Gartenstellen stellen Gabionen dar. Diese robusten Steinkörbe gibt es in den verschiedensten Ausführen und Größen im Fachhandel, oder auch im Baumarkt, im Garten-Center oder im Internet.. Geschickt kombiniert, kann man die einzelnen Korb-Elemente zu komplexen Gebilden zusammensetzen und stapeln und so individuell in die Gartenlandschaft einbauen.

Die zugehörigen Steine gibt es ebenfalls in verschiedenen Größen und Farbschattierungen. Wenn sich ein Steinbruch oder ein Kieswerk in der Umgebung befindet, lohnt es sich unter Umständen, dort nach geeigneten Steinen zu fragen. Das ist oft günstiger. Wenn Sie es ausgefallener mögen, lassen sich die Körbe natürlich auch mit anderen Materialien füllen, etwa mit Holz. Der Aufbau von Gabionen ist sehr einfach und kann mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst erledigt werden.

Gabionen kann man nicht nur als Zaunelement, Böschungs- und Uferbefestigung oder als Sichtschutz einsetzen. Wegen ihrer Robustheit eignen sie sich zum Beispiel hervorragend als Lärmschutzwände. Auch als reine Deko-Elemente sind gefüllte Gabionen im Garten ein Hingucker, etwa als Säulen , die mitten auf der Wiese stehen, oder in Leuchtturmform Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Im Fachhandel gibt es auch schon viele vorgefertigte Formen, etwa Drahtkörbe in Herzform.

Darauf sollte man bei Gabionen achten

Die Sicherheit: Wer eine hohe Gabionenmauer bauen möchte, sollte aus Sicherheitsgründen die Statik von einem Fachmann überprüfen lassen. Auch eine Verankerung im Boden ist hier sinnvoll.

Die richtigen Maße: Bevor man ans Bestellen oder auf Einkaufstour geht, sollte man die späteren Standorte genau ausmessen, denn daraus ergibt sich die genaue Anzahl der benötigten Drahtkörbe. Für die korrekte Steinmenge muss auch Höhe und Breite der Gabionen bestimmt werden. Da die Drahtkörbe auch unterschiedliche Maschenweiten haben, sollte man die Steingröße darauf abstimmen.

Das Fundament: Normalerweise ist für die Gabionen ein Fundament aus Beton nicht erforderlich. Der Untergrund sollte aber gut befestigt sein, damit die Steinkörbe später stabil stehen. Es empfiehlt sich, zumindest ein Fundament aus Schotter zu verlegen.



Ratgeber: Dekorative Trockenmauer für Garten errichten

Terrasse

Bei der Gestaltung eines Gartens ist eine Trockenmauer ein oft genutztes wichtiges, optisches Element. Sie werden einerseits als Umrandung eines gesamten Gartenareals genutzt,können aber auch als Begrenzung einzelner, kleiner Beete dienen. Natursteinmauern sind aufgrund ihrer Individualität ein optisches Highlight, das sogar unscheinbaren Gärten ein unnachahmliche Flair verleiht. Am häufigsten werden im Ziergarten Trockenmauern verwandt.

Ratgeber zum Bau einer Trockenmauer

Trockenmauern werden, wie der Name bereits sagt, ohne Einsatz einer verbindenden Masse, wie Mörtel, errichtet. Die Anordnung der Steine, ihr Gewicht und ihre Form sorgen dafür, dass eine Natursteinmauer trotzdem stabil ist. Eine zusätzliche Sicherung der Stabilität wird durch ein sorgfältiges Fundament gewährleistet. Daher gilt: Die Gestaltung einer Natursteinmauer mag zwar im ersten Moment kinderleicht aussehen, doch sollte dem Bau eine gewissenhafte Planung vorausgehen; das einfache Aufeinanderschichten gesammelter Steine führt nicht wirklich zum gewünschten Erfolg.

Folgende Materialien eignen sich für die Gestaltung von Natursteinmauern im eigenen Garten:

• Sandstein
• Findlinge
• Schiefer
• Grauwacke
• Kalkstein
• Muschelkalk
• Quarzit

Welches Material für die Trockenmauer verwendet wird, muss jeder Gartenbesitzer selbst entscheiden.

Natursteinmauern bieten Gestaltungsflexibilität

Der unbestreitbare Vorteil von Natursteinmauern liegt in ihrer Gestaltungsflexibilität. Schon kleine, schmale Umrandungen von Beeten oder Gartenteichen erzielen starke optische Effekte. Je höher das Mauerwerk aufgeschichtet wird und je breiter es erscheint, desto stärker der Eindruck, den es beim Betrachter hinterlässt. Außerdem lassen sich Lücken zwischen den einzelnen Steinen hervorragend dazu nutzen, ein paar bunte Farbtupfer in die Mauer zu bringen, indem man die entstandenen Zwischenräume zur Begrünung nutzt.

Wie schon erwähnt, ist das Fundament einer Trockenmauer die Basis ihrer Stabilität. Das Fundament sollte in einem etwa 40 Zentimeter tiefen Graben errichtet werden. Die Breite des Fundaments entspricht der geplanten Breite der Natursteinmauer plus 30 Prozent. Die ausgehobene Grube wird mit Schotter oder Kies aufgefüllt und verdichtet.

Hat man das Fundament erfolgreich vorbereitet , kann die Gestaltung der Natursteinmauer in Angriff genommen werden. Grundsätzlich dürfen kleine Mauern mit bis zu einem Meter Höhe vom Gartenbesitzer selbst, aufgeschichtet werden. Ist jedoch eine höhere Mauer geplant oder soll das Kunstwerk direkt an einer Straße verlaufen, muss ein Fachmann ran. Ab einer gewünschten Höhe von zwei Metern ist sogar die Absicherung der Planung durch einen Statiker zwingend erforderlich.

Richtiger Aufbau einer Trockenmauer

Um die Mauer zu errichten, werden die Natursteine übereinander geschichtet. Die größten Steine sollten unten liegen, um eine stabile Basis zu bilden. Die kleineren Steine müssen so geschichtet werden, dass sie sich ineinander verkeilen. Entstehen zu große Lücken zwischen den einzelnen Natursteinen, sollten diese mit kleinen Steinen ebenfalls verkeilt werden. Wer nur ein kleines Beet oder ein Zierteich mit einer flachen, schmalen Natursteinmauer umranden will, muss nicht sehr viel mehr beachten.

Wird die Mauer jedoch als Begrenzung eines Hangs aufgestellt, muss man sein Augenmerk auf ein paar weitere Dinge richten. Zwischen Mauer und Hang sollte ein Zwischenraum entstehen, der mit Sand oder Schotter aufgefüllt und leicht verdichtet wird. Das Füllmaterial wird nach dem Bau der Natursteinmauer mit der Erde für das Beet verdeckt und ist dann auch nicht mehr zu sehen. In jeder Reihe der Natursteinmauer muss man jeden zehnten Stein quer zur Mauerrichtung setzen. Diese „Bindersteine“ sollten übrigens auch etwas größer sein als die restlichen verbauten Natursteine. Auf diese Weise lässt sich die Mauer sicher mit dem Hang verankern, was für mehr Stabilität sorgt.



Ratgeber: Einen Steingarten mit Konzept gestalten

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Ein Steingarten sorgt für alpines Flair direkt vor der eigenen Haustür. Eine Kombination aus Felslandschaft und Gebirgspflanzen passt in fast jeden Garten. Gibt es auf dem Grundstück bereits einen auch nur kleinen Hang, so wirkt ein Steingarten besonders natürlich.

Standort, Boden und Größe des Steingartens richtig auswählen

Ein klassischer Steingarten befindet sich meist an einem kleinen Hang oder Hügel. Sollte kein Hang vorhanden sein, so kann man einen Hügel aufschütten. Man sollte jedoch in jedem Fall für einen sonnigen bis maximal halbschattigen Platz sorgen, da die Mehrheit der Pflanzen in einem Steingarten viel Licht braucht. Beim Boden hingegen gibt es nicht so viel zu beachten: Lediglich Lehmerde ist für das Alpenrefugium ungeeignet. Bei der Größe des Steingartens sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Zu klein sollte das Steingebirge aber nicht sein: Bei einer Fläche von weniger als 10 m2 sind die Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt.

Optimale Steinauswahl für die alpine Landschaft

Für die spätere Optik des Steingartens ist insbesondere ausschlaggebend, für welchen Stein oder Kies man sich entscheidet. Die Steine, die in der Region natürlich vorkommen, sind nicht nur für das jeweilige Klima besonders geeignet, sie wirken auch besonders authentisch. Kleine Gärten legt man also eher mit kleinen Felsbrocken an, größere mit stattlicheren Steinen.
Für ein stimmiges Ergebnis empfiehlt es sich, ebenso wie bei der Steinart auch bei der Form auf Einheitlichkeit zu setzen. Dank der natürlichen Patina sowie der späteren Anordnung wirkt das Gesamtbild am Ende dennoch keineswegs monoton.

Richtige Pflanzen für Ihre Gebirgslandschaft

Alpine Pflanzen passen in einen klassischen Steingarten besonders gut. Um sich zu beinahe jeder Jahreszeit an einer grünen Landschaft erfreuen können, bietet es sich an, verschiedene Pflanzentypen zu kombinieren: Zwiebelpflanzen wie Tulpen, Narzissen,Krokusse und Traubenhyazinthen blühen im Frühling, Stauden im Sommer und mit immergrünen Zwerggehölzen sorgt man auch im Winter für etwas Grün im Garten.

Wege und Wasser im Steingarten

Die Auswahl an Materialien und Gestaltungsvarianten für einen Steingarten ist immens – auch diese richtet sich jedoch danach, wie viel Platz und natürlich Zeit zur Verfügung steht. In größeren Gebirgsgärten finden sich oft Wege oder sogar kleine Treppen aus Naturstein. Eine klassische Variante des Weges aus Steinpflaster ist der sogenannte Römische Verband. Hier werden unterschiedlich große Platten aneinander gesetzt, sodass eine rustikale Optik entsteht.

Wer es lieber etwas moderner mag, kann sich auch für das Verlegen von gleich großen Platten entscheiden. Auch Wasser ist ein wirkungsvolles Gestaltungselement im Steingarten: Für Einsteiger bietet sich ein kleines Wasserbecken umrahmt von Steinen an. Etwas aufwendiger ist es, einen Bach entlang des Felshangs zu integrieren.



Ratgeber: Einen Kiesgarten richtig anlegen

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Ein Kiesgarten, ganz oder auch nur teilweise, ist das ideale grüne Umfeld für alle diejenigen, die nicht allzu viel Zeit mit Gartenarbeit verbringen wollen. Kiesgärten gelten im Allgemeinen als modern und pflegeleicht, was sie für viele zu einer willkommenen Alternative zu klassischen Gärten werden lässt

Ein Kiesgarten kann nahezu beliebig angelegt werden, er braucht nicht allzu viel Wasser und auch das liebe Unkraut tut sich reichlich schwer. Idealerweise wird ein Steingarten an einem sonnigen und trockenen Standort errichtet. Sieben Stunde Sonne und mehr sind Voraussetzung, da die entsprechenden Pflanzen dies zwingend voraussetzen.

Ratgeber: Einen Kiesgarten richtig anlegen

Der Beschaffenheit des Bodens muss nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sogar schwere und dichte Böden sind als Kiesgarten geeignet. Wie bei so vielen Dingen im Leben kommt es auf die richtige Vorbereitung an. Einfach Quarzkies oder Split zu verteilen, ist nicht der richtige Weg. Der Grund dafür liegt in den für Kiesgärten geeigneten Pflanzen und Gräsern. Diese stammen zumeist aus Steppengebieten, in denen es kaum Niederschlag gibt.

Damit sind die Pflanzen zwar enorm pflegeleicht und ausdauernd, reagieren aber empfindlich auf Staunässe. Der Unterbau sollte daher wasserdurchlässig sein und zudem von Anfang an sorgfältig von Unkräutern befreit werden. Dies sollte überaus gewissenhaft vorgenommen werden – und sei es notwendig, den Boden dafür komplett umgraben zu müssen. Wurzelreste müssen zwingend entfernt werden.

Tipps zu Unterboden, Kies und Pflanzen

Nachdem alles Unkraut entfernt wurde, macht es Sinn, den Boden des künftigen Ziergartens vor Tiefwurzlern zu schützen. Dazu kann ein Vlies verwendet werden, das zugleich fest und wasserdurchlässig sein muss. Um das Kiesbeet anzulegen, wird der Boden zuerst rund 50 Zentimeter tief ausgekoffert. Danach wird dieser wieder begradigt und eventuell auch verfestigt. Dann folgt das Vlies, dann eine Subtratschicht aus Split und Kompost.

Die Körnung des Splits sollte zwischen 2 und 32 Millimeter liegen. As Faustregel gilt, dass auf sechs Schaufeln Split eine Schaufel Kompost kommt. Dann folgen die Pflanzen, die als Vorbereitung zwei Tage gewässert wurden. Als Pflanzen für Kiesgärten sind unter anderem Thymian, Lavendel, Fetthenne, Duftnesseln, Astern, Salbei, Nelken und verschiedene Gräser.

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Ratgeber: Fallschutzsand versus Fallschutzkies

Fallschutzsand versus Fallschutzkies – ein Ratgeber für den richtigen Kauf. Viele setzen Sand und Kies einfach mal gleich und kaufen dann nicht das richtige Produkt. Daher einige Erklärungen vom Hersteller. Fallschutzsand ist eine spezielle Variante des Quarzsandes, die sich aufgrund ihrer Korngröße von 0,2-2 mm ideal zur Verbringung unter Schaukeln und vergleichbaren Spiel-, Sport- und Klettergeräten befindet, bei denen eine Sturzgefahr besteht.

Hat das Material eine Korngröße von 2-8 mm spricht man von Fallschutzkies. Dieser ist auch für Fallhöhen von bis zu 3 Metern geeignet. Die eigentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen Fallschutzsand und Fallschutzkies sind somit Korngröße und Verwendungszweck.

Fallschutzsand: Die Höhe macht den Unterschied

Fallschutzsand und Fallschutzkies werden wie der bekannte Quarzsand abgebaut und anschließend nach den gewünschten Korngrößen selektiert. Die Materialien haben aufgrund ihrer großen Korngröße von 0,2-2 mm und 2-8 mm eine geringe Adhäsion. Dies wirkt sich direkt auf die Falldämpfungseigenschaften aus. Gröberer Kies gefriert zudem bei Frost kaum und behält somit seine Möglichkeiten zur Falldämpfung bei.

Fallschutz ist in Deutschland nach der Norm DIN EN 1176 abhängig von dem Bodenmaterial und der maximal möglichen Fallhöhe vorgeschrieben. Sand eignet sich für potentielle Fallhöhen von bis zu 2 Metern, Kies kann bis 3 Meter empfohlen werden.

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