Ratgeber: Einen Kiesgarten richtig anlegen

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Ein Kiesgarten, ganz oder auch nur teilweise, ist das ideale grüne Umfeld für alle diejenigen, die nicht allzu viel Zeit mit Gartenarbeit verbringen wollen. Kiesgärten gelten im Allgemeinen als modern und pflegeleicht, was sie für viele zu einer willkommenen Alternative zu klassischen Gärten werden lässt

Ein Kiesgarten kann nahezu beliebig angelegt werden, er braucht nicht allzu viel Wasser und auch das liebe Unkraut tut sich reichlich schwer. Idealerweise wird ein Steingarten an einem sonnigen und trockenen Standort errichtet. Sieben Stunde Sonne und mehr sind Voraussetzung, da die entsprechenden Pflanzen dies zwingend voraussetzen.

Ratgeber: Einen Kiesgarten richtig anlegen

Der Beschaffenheit des Bodens muss nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sogar schwere und dichte Böden sind als Kiesgarten geeignet. Wie bei so vielen Dingen im Leben kommt es auf die richtige Vorbereitung an. Einfach Quarzkies oder Split zu verteilen, ist nicht der richtige Weg. Der Grund dafür liegt in den für Kiesgärten geeigneten Pflanzen und Gräsern. Diese stammen zumeist aus Steppengebieten, in denen es kaum Niederschlag gibt.

Damit sind die Pflanzen zwar enorm pflegeleicht und ausdauernd, reagieren aber empfindlich auf Staunässe. Der Unterbau sollte daher wasserdurchlässig sein und zudem von Anfang an sorgfältig von Unkräutern befreit werden. Dies sollte überaus gewissenhaft vorgenommen werden – und sei es notwendig, den Boden dafür komplett umgraben zu müssen. Wurzelreste müssen zwingend entfernt werden.

Tipps zu Unterboden, Kies und Pflanzen

Nachdem alles Unkraut entfernt wurde, macht es Sinn, den Boden des künftigen Ziergartens vor Tiefwurzlern zu schützen. Dazu kann ein Vlies verwendet werden, das zugleich fest und wasserdurchlässig sein muss. Um das Kiesbeet anzulegen, wird der Boden zuerst rund 50 Zentimeter tief ausgekoffert. Danach wird dieser wieder begradigt und eventuell auch verfestigt. Dann folgt das Vlies, dann eine Subtratschicht aus Split und Kompost.

Die Körnung des Splits sollte zwischen 2 und 32 Millimeter liegen. As Faustregel gilt, dass auf sechs Schaufeln Split eine Schaufel Kompost kommt. Dann folgen die Pflanzen, die als Vorbereitung zwei Tage gewässert wurden. Als Pflanzen für Kiesgärten sind unter anderem Thymian, Lavendel, Fetthenne, Duftnesseln, Astern, Salbei, Nelken und verschiedene Gräser.

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Ratgeber: Fallschutzsand versus Fallschutzkies

Fallschutzsand versus Fallschutzkies – ein Ratgeber für den richtigen Kauf. Viele setzen Sand und Kies einfach mal gleich und kaufen dann nicht das richtige Produkt. Daher einige Erklärungen vom Hersteller. Fallschutzsand ist eine spezielle Variante des Quarzsandes, die sich aufgrund ihrer Korngröße von 0,2-2 mm ideal zur Verbringung unter Schaukeln und vergleichbaren Spiel-, Sport- und Klettergeräten befindet, bei denen eine Sturzgefahr besteht.

Hat das Material eine Korngröße von 2-16 mm spricht man von Fallschutzkies. Dieser ist auch für Fallhöhen von bis zu 3 Metern geeignet. Die eigentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen Fallschutzsand und Fallschutzkies sind somit Korngröße und Verwendungszweck.

Fallschutzsand: Die Höhe macht den Unterschied

Fallschutzsand und Fallschutzkies werden wie der bekannte Quarzsand abgebaut und anschließend nach den gewünschten Korngrößen selektiert. Die Materialien haben aufgrund ihrer großen Korngröße von 0,2-2 mm und 2-16mm eine geringe Adhäsion. Dies wirkt sich direkt auf die Falldämpfungseigenschaften aus. Gröberer Kies gefriert zudem bei Frost kaum und behält somit seine Möglichkeiten zur Falldämpfung bei.

Fallschutz ist in Deutschland nach der Norm DIN EN 1176 abhängig von dem Bodenmaterial und der maximal möglichen Fallhöhe vorgeschrieben. Sand eignet sich für potentielle Fallhöhen von bis zu 2 Metern, Kies kann bis 3 Meter empfohlen werden.

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Ratgeber Reitplatzsand kaufen: Tipps zum Reitsand

Reitplatzsand kaufen Ratgeber vom Hersteller

Ratgeber zum Thema Reitplatzsand Reitsand kaufen. Die Geschichte vom Reitsand kann bis in die frühe Antike zurückverfolgt werden. Spätestens wenn spektakuläre Bilder von Arenen der Antike vor dem geistigen Auge erscheinen, wird klar, dass es mit Reitplatzsand etwas ganz besonderes auf sich haben muss. Wer will, kann das Rad der Zeit sogar rund 60 Millionen Jahre zurückdrehen.

Da brachte die Evolution in den feuchtwarmen Urwäldern ein Tier hervor, das so überhaupt nicht in das heutige Bild eines edlen Pferdes passen will. Das Eohippus war mit seinen 35 Zentimetern gerade mal groß wie ein Fuchs und hatte zu allen Überfluss auch noch Zehen an den Füßen. Das ging so natürlich nicht, also griff Mutter Natur ein und entwickelte das niedliche Tier permanent weiter. Die Beine wurden länger, die Zehen weniger und irgendwann wuchs dann aus dem mittleren Zeh der wohl bekannte Huf.

Eine Geschichte von Pferdehuf und Reitsand

Pferdehuf und Reitsand, das geht wohl zusammen, allerdings die Geschichte der Evolution noch weiter. Der Pliohippus war der erste echte Einhufer und erreichte eine Größe, die mit heutigen Eseln konkurrieren konnte. Auch entwickelte das Tier eine Vorliebe für Gras und Steppe. Damit waren die Weichen gestellt, vor rund zwei Millionen Jahren betrat mit Plesihippus der direkte Vorfahre der heutigen Pferde die große Bühne der Natur.

Wissenschaftler streiten sich zwar auch heute noch darum, wie viele Urtypen es denn wohl gegeben haben mag, zumeist einigt man sich aber auf vier Typen. Das zähe Nordpony in Nordeuropa und Teilen Ostasiens, das graubraune Tundrenpony in entsprechender Umgebung, das große Steppenpferd und das größte aller Urpferde, das Ramskopfpferd, in Asien, Südeuropa und Nordafrika.

Anfänge der Nutzung von Pferden als Begleiter

Wann genau Mensch und Tier zusammenfanden, ist unklar. Wer die ersten Pferde zähmte und züchtete ist nicht überliefert. Knochenfunde aus der Steinzeit deuten aber darauf hin, dass Pferde bereits 30.000 Jahr v. Chr. als Haustiere gehalten wurden. Es mag jedoch sein, dass die Menschen dieser Zeit Pferde nicht als Reittiere, sondern als Fleischlieferanten hielten.

Auf die Idee, Pferde Lasten ziehen zu lassen oder gar auf den Rücken der großen Tiere zu klettern, kam man eventuell erst später. Die Frage nach dem ersten Reiter wird in der Wissenschaft lebhaft diskutiert. Die Schweizer werden es wohl nicht erfunden haben, tendenziell geht man von Asiaten oder Nordafrikanern aus. Wie dem auch sei, Pferde haben sich dann schnell zum steten Begleiter des Menschen entwickelt und wurden für unterschiedliche Aufgaben trainiert. Womit der Reitplatz ins Spiel kam.

Planung und Bau einer guten Reitplatzanlage

Als Reitplatz versteht man eine abgegrenzte Fläche, auf der Pferde trainiert und geritten werden. Oftmals sind Reitplatze Teil einer Pferdesportanlage. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Naturplätzen und speziell für das Reiten angelegten Plätze. Bei letzteren wird in der Regel zwischen Rasen- und Sandplätzen diffenziert. Beide Spielarten gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen.

Bei Sandplätzen kommt Planung und Aufbau eine überragende Bedeutung zu. Zumindest dann, wenn der Besitzer viele Jahre Freude an seiner Anlage haben möchte. In diesem Blogbeitrag bei uns erhalten interessierte Leserinnen und Leser ausführliche Informationen zu dem Thema Aufbau von Reitplätzen. Ohne dem Beitrag vorgreifen zu wollen, kommt es selbstverständlich maßgeblich auf Qualität und Eignung der verwendeten Materialien an.

Reitsand und Reitplatzsand vom Hersteller kaufen

Reitsand und somit Reitplatzsand ist eine Sache des Vertrauens, da es um das Wohl von Pferd und Reiter geht. Bei der Auswahl sollte also eine größtmögliche Umsicht an den Tag gelegt werden. Die WOLFF & MÜLLER Quarzwerke GmbH beliefert seit viele Jahren Kunden mit hochwertigen Sand. Reitsand kaufen ist somit eine Thematik, mit der sich der Anbieter hervorragend auskennt.

Der Reitsand ist ein anspruchsvolles Naturprodukt, das umfangreich gewaschen wurde und somit von ausgezeichneter Qualität ist. Mit seiner Sieblinie und Kornform ist er optimal für den Bau der Trittschicht und Paddocks geeignet. Der kantengerundete Quarzsand von bekannten Abbaustellen in Deutschland bietet eine optimale Kombination aus Scherfestigkeit und Elastizität. Das feine Korn bietet besten Trittkomfort für Pferde. Der Sand ist zudem staubfrei und pflegeleicht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Reitplätze mit unserem Sand auch bei Regen genutzt werden können, denn auch nach längerem Einsatz verfestigt sich unser Sand nicht und entwässert optimal.

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Ratgeber: Mit Sand zu einem gesunden Rasen

Rasen

Rasen und Sand, das mag auf den ersten Blick nicht wirklich zusammenpassen. Doch weit gefehlt, mit dem richtigen Sand wird jeder Rasen zu einem prachtvollen Grün. Ein Blick in die Regale von Gartencentern öffnet förmlich die Augen: Sand, wohin man auch schaut. Anfängern in Sachen Garten drängt sich der Eindruck auf, als wäre Sand eine Art Dünger für den Rasen.

Dem ist natürlich nicht so, und doch, Sand spielt eine wichtige Rolle für einen gesunden Rasen. Dabei kommt es natürlich auf den richtigen Sand an und das muss nicht immer der sein, der in Baumärkten und Gartencentern für teures Geld verkauft wird.

Mt Sand zu einem gesunden Rasen

Viele stellen sich einen Rasen als ein sattes Grün vor, dass auf humusreicher und somit tiefschwarzer ruht und dessen Wurzeln sich tief in die leckere Grundlage eingraben. Muttererde und Rasen, das scheint die richtige Kombination zu sein. Immerhin leben in der wertvollen Erde wichtige Mikroorganismen und sorgen dafür, dass der Rasen stets mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Gute Erde ist zudem dafür bekannt, Wasser lange speichern und wieder abgeben zu können. Gartenbesitzer wissen aber auch, dass dem Rasen im Sommer mit einer ordentlichen Portion Wasser zur Hilfe geeilt werden muss. Bleibt das feuchte Nass aus, verwandelt sich das grüne Kleinod im Handumdrehen zu wenig erfreulichem Stroh.

Rasensand verleiht dem Grün ein Plus an Gesundheit

Rasensand kann helfen – und das auch im Sommer. Bei dem Material handelt es sich zumeist um hochfeinen, gewaschenen Quarzsand. Die feine Körnung liegt bei 0,1 bis 2 mm. Damit ist der Sand ideal dazu geeignet, eine starke Verdichtung des Bodens, der Muttererde, zu verhindern. Ist der Untergrund zu dicht, führt das unweigerlich zu Staunässe.

Das Wasser kann sich nicht gleichmäßig verteilen, auch ein Abfließen ist nicht mehr möglich. Als Ergebnis wird der Boden dauerhaft feucht, die Rasenwurzeln beginnen zu verrotten. Der Rasen stirbt teilweise ab, was eine unschöne Fleckenbildung nach sich zieht.

Guter Sand verringert Verdichtung des Bodens

Eine Verdichtung des Rasens sollte also unbedingt vermieden werden. Neben dem Aerifizieren ist das Sanden des Rasens eine bewährte Methode. Die Wirkung des Besandens kann mit der einer Drainage verglichen werden. Der Sand mischt sich aufgrund seiner extrem feinen Struktur mit der Muttererde und lockert diese auf.

Dabei trennen sie Sandkörner den Boden auf natürlich Art und machen sie lockerer. Staunässe wird vermieden, die Wurzeln können atmen. Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist allerdings eine Menge Sand notwendig. Gartenfachleute empfehlen 15 Kilo Rasensand pro fünf Quadratmeter Sand.

Besanden: Vorbereitung und optimaler Zeitpunkt

Wie so viele wichtige Arbeiten sollte auch das Sanden des Rasens sorgfältig vorbereitet werden. Dazu gilt es zunächst, den Rasen zu mähen. Ist der Rasen verfilzt, sollte er vertikutiert und der Filz anschließend gründlich entfernt werden. Anschließend kann der Sand ausgebracht werden.

Dazu eignet sich ein Streuwagen am besten, wer will, kann den Sand aber auch per Hand verteilen. Wichtig ist eine möglichst gleichmäßige Ausbringung des Sandes. Der beste Zeitpunkt zum Sandes eines Rasens ist die Wachstumsperiode von März bis September. Wer im Frühjahr anfängt, kann sich mit etwas Engagement den ganzen Sommer über einen gesunden Rasen freuen.

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Ratgeber: Sandstrand im Garten anlegen

Ratgeber: Sandstrand im Garten anlegen

Ein Sandstrand im Garten lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Sollte sich kein Meer vor dem Gartenzaun befinden, kann der „Strand“ einfach als überdimensionierter Sandkasten bezeichnet werden. Das Ergebnis ist identisch – Klein und Groß freuen sich. Eine Sandfläche im Garten ist für die ganze Familie geeignet und ist Sandkasten und Sandstrand in einem. Die Planung für einen Sandbereich ist denkbar einfach, da nur ein geeigneten Platz ausgesucht werden muss.

Der Standort sollte sich wenn möglich in einem windgeschützten Bereich des Gartens und unter keinen Umständen unter einem großen Baum befinden. Alter Laub aus Sand sammeln zu müssen, ist eine denkbar unangenehme Arbeit. Also, kein Baum. Form und Größe der Sandfläche können durch Abstecken markiert werden.

Ratgeber zur Verwendung von Spielsand im Garten

Dann geht es ans Ausheben der Sandecke. Dabei muss der Mutterboden einige Zentimeter abgetragen werden, so dass eine Grube entsteht. Dann kann in Form von Muskelkraft geschehen, ein kleiner Bagger tut aber auch seinen Dienst. Profis in Sachen Sandfläche legen diese in Zonen mit unterschiedlichen Tiefen an. Als Empfehlung dient ein Blick auf den Gartenteich: 30 Zentimeter, 50 Zentimeter und 80 Zentimeter.

Die Sandzone braucht eine starke Abgrenzung vom Rest des Gartens. Natursteine, Randsteine aus Beton und massive Holzbohlen sind dazu geeignet. Der Untergrund sollte zudem mit einer Drainage in Form von mittelfeinem Quarzkies gestaltet werden. Die Quarzschicht kann mit einem Flies abgedeckt werden, so dass sich Sand und Kies nicht vermischen.

Informationen zum Anlegen eines Sandbereiches

Dann kann der Sand eingefüllt werden. Die ideale Spielsand hat eine Körnung von 0,5 bis 2 mm. Enthält er zu einem geringen Anteil Lehm, so ist das nicht weiter schlimm. Im Gegenteil, Sandburgen lasen sich derart noch besser bauen. Ist der Sandbereich fertig, geht es an die Vorbereitung der Nutzung. Familien mit Kindern könnten eine Schaukel oder eine Rutsche aufbauen.

Ein Sonnenschutz ist ebenfalls eine Empfehlung wert, da Kinder erfahrungsgemäß kaum noch aus dem Sandkasten herauszubekommen sind. Ein Schutz vor der Sonne macht da durchaus Sinn. Der „Sandstrand“ im eigenen Garten kann aber auch zum Sonnenbaden, Grillen und Entspannen genutzt werden. Eine oder mehrere Liegen, ein kleiner Tisch und der eine oder andere Cocktail – was braucht der Gartenfreund mehr?

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Ratgeber Loksand: Sandstreuer und Grashüpfer

Ratgeber Loksand Bremssand kaufen

Loksand kommt in Sandstreuern von Schienenfahrzeugen zum Einsatz. Dabei wird mit Hilfe von Druckluft oder durch Wirkung der Schwerkraft Sand aus einem Behälter (Sandkasten) durch sogenannte Sandfallrohre unter oder vor die Räder geblasen, um derart die Reibung zwischen Rad und Schiene zu erhöhen. Ein Durchrutschen der Räder kann so verhindert und die Traktions- und Bremswirkung verbessert werden.

Der Sandvorrat sollte großzügig bemessen sein, so dass dieser nicht allzu häufig ergänzt werden muss. Eine Vorgehensweise, die sich bei reduziertem Reibungskoeffizienten durch Nässe oder starken Zug- oder Bremskräften seit vielen Jahrzehnten bewährt hat.

Loksand als Bremskraftverstärker bei Schienenfahrzeugen

Sandstreuer und Loksand können allerdings nur dann zuverlässig funktionieren, wenn der Sand absolut trocken ist. Bei Dampflokomotiven wurde der Sandkasten daher zumeist auf dem Scheitel des Langkesseln in einem separaten Gebilde mit der Bezeichnung Sanddom. Durch die Nähe zum Kessel wurde der Sand warm und trocken gehalten.

Moderne Schienenfahrzeuge setzen stattdessen eine Heizspirale ein, die direkt in dem Vorratsbehälter des Sands eingebaut ist. Sollte das Schienenfahrzeug nicht ausreichend Platz für einen separaten Sandvorratsbehälter haben, wurde der Sandkasten im beheizbaren Fahrgastraum verbaut. Dies war unter anderem bei älteren Straßenbahnen der Fall.

Quarzsand ist optimal als Bremssand und Loksand geeignet

Als Loksand, oftmals auch als Bremssand oder Lokbremssand bezeichnet, eignet sich Sand mit einer außerordentlich hohen Festigkeit. Quarzsand gilt als der optimale Bremssand. Dabei sollte der Sand eine Körnung von 0,8-1,6mm gemäß TL 918 2243-5 bzw. 0,71–1,6 mm gemäß BN 918 224 (s. Grobsand) haben und lehmfrei sein.

Nach diesen Details soll nun der Frage auf den Grund gegangen werden, wem die Eisenbahnen die Erfindung des Sandstreuers zu verdanken haben. „Die Schweizer haben’s erfunden“… haben sie ausnahmsweise mal nicht. Konkret waren es die Camden and Amboy Railroad (C&A) aus New Jersey und eine ungeheure Anzahl von namenlosen Grashüpfern.

Von wegen „Die Schweizer haben’s erfunden“…

New Jersey wurde im Jahr 1836 von einer Grashüpfer-Plage heimgesucht. Die Invasion der Insekten war so massiv, dass die Sicherheit des Zugbetriebes nicht mehr gewährleistet werden konnte. Die C&A stellte jede Menge Personal zur Reinigung der Gleise ab, was aber kaum etwas brachte. Muskelkraft, Kratzer und Bürsten – gegen die Insekten chancenlos.

Ein unbekannter Mitarbeiter fing dann eines guten Tages damit an, mit feinem Sand kluge Experimente anzustellen. Diesen rieselte er anfangs noch von Hand vor der Lokomotive auf die Gleise, was das Problem im Handumdrehen löste. Da sich Sand auch bei feuchten oder verdreckten Schienen als nützlich erwies, wurde der Sandstreuer geschaffen.

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Reitplatzsand kaufen: Ein Ratgeber vom Hersteller

Reitplatzsand kaufen Ratgeber vom Hersteller

Reitplatzsand kaufen ist eine Sache des Vertrauens. Das Wohl der edlen Tiere steht im Mittelpunkt, Faktoren wie Qualität und Preis sind ebenfalls zu beachten. Ein Ratgeber vom Hersteller hochwertiger Sande und Quarze zum Thema „Reiplatzsand kaufen“. Als Reitplatz gilt eine abgegrenzte Fläche, auf der Pferde geritten werden. Oftmals finden sich solche Flächen als Teil einer Pferdesportanlage. Unterschieden werden Naturplätze und speziell zum Reiten angelegte Plätze. Erstgenannte können bei der vorliegenden Betrachtung ohne Berücksichtigung bleiben. Für Pferdesport angelegte Plätze werden zwischen Rasen- und Sandplätzen unterschieden. In diesem vorliegenden Beitrag steht der Sandplatz für Pferde im Mittelpunkt.

Reitplatzsand kaufen: Ein Ratgeber vom Hersteller

Die Grundanforderungen an einen Reitplatz bestehen aus Tritt- und Rutschfestigkeit, homogenen Eigenschaften über die gesamte Ausdehnung sowie Ebenheit und Elastizität. Bei der Anlage von Reitplätzen sind Lebensdauer und Nutzbarkeit bei mannigfaltigen Wetterbedingungen ausschlaggebende Kriterien. Die Lebensdauer eines Pferdesportplatzes hängt von der Qualität der verwendeten Materialien und Pflege. Regelmäßige Reinigung, Walzung und wenn notwendig auch Beregnung sind entscheidend für die Lebensdauer. Die zunehmende Spezialisierung der Reitsportaktivitäten hat in den letzten Jahren zu spezialisierten Platztypen geführt.

Generell wird aktuell zwischen den folgenden Platztypen unterschieden:

• Dressurreiten
• Springreiten
• Freizeitreiten
• Westernreiten
• Cutting
• Polo
• Fahren

Reitplatzsand: Normen, Qualität und Qualitätszertifikate

Anlage und Bau von Reitplätzen sind kein Lehrberuf. Die Anlagen werden daher in den Regel von Betreibern von Reitsportanlagen in Eigenregie oder von Garten- und Landschaftsbauern durchgeführt. Normen zum Bau eines Reitplatzes gibt es nicht. Von Bedeutung sind zugesicherte Eigenschaften, verwendete Materialien und Verwendung von Zuschlagstoffen mit entsprechenden Qualitätszertifikaten zur umweltmäßiger Unbedenklichkeit. Der Gesetzgeber ist bei dem Reitplatzbau unterschiedlich involviert. Themen sind Schutz von Boden, Wasser und Luft, Gesundheit von Mensch und Tier, Arbeitsschutz sowie Vorschriften des Deponie- und Abfallrechts.

Reitplatzsand kaufen: Ein Ratgeber vom Hersteller

Abbildung: Hochwertiger Reitplatzsand von WOLFF & MÜLLER Quarzwerke GmbH

Ein guter Reitboden sollte ganz besondere Eigenschaften aufweisen, damit Pferd und Reiter optimal und gefahrlos trainieren können. Damit kommt Aufbau und Struktur des Platzes eine überragende Bedeutung zu. Als Grundlage sollte eine solide Schicht gewählt wurden. Früher wurde der Boden künstlich verfestigt und mit Lehm angereichert. Heute kommt auch oftmals Beton zum Einsatz. In Abhängigkeit davon, wie gut das Wasser abfließen kann, wird eine zusätzliche Drainage benötigt. Auf diese wird eine Tragschicht aufgetragen, die häufig aus bis zu 50 Zentimeter Schotter besteht. Diese Schicht sorgt für Stabilität und reguliert den Wasserabfluss.

Reitplatzsand: Tretschicht für einen guten Reitplatz

Die Tragschicht wird von einer Trennschicht bedeckt. Diese soll verhindern, dass sich Tretschicht und Trennschicht vermischen. Brechsand, maschinell zu Sand zerkleinertes Gestein, hat sich gut bewehrt. Die Tretschicht als Bodenbelag ist dann die letzte Schicht. Diese wird mit einer Stärke von bis zu 15 Zentimetern aufgetragen und besteht in der Regel aus hochwertigen Sand. Quarzsand ist oftmals die erste Wahl. Optional wird auch mit Sandgemischen, bestehend aus Sand, Lehm, Vlies oder Holzhäckseln gearbeitet. Viele Reiter setzen heute allerdings verstärkt auf Natursand und geben daher reinem Reitplatzsand den Vorzug.

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Gartenteich: Was muss im Frühling gemacht werden?

Gartenteich

Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmer. Der Frühling kündigt sich an. Gartenfreunden steht damit einiges an Arbeit ins Haus. Die Mühe lohnt sich aber, denn nichts ist schöner als ein grünes Paradies. Auch im Gartenteich regt sich wieder das Leben. Fische und andere Wasserbewohner werden agiler, zwischen März und Mai endet ihre Ruhephase.

Sobald die Wassertemperatur konstant über zehn Grad liegt, sollte der Teich gereinigt werden. Die Teichpflege beginnt mit einer ausgiebigen Reinigung. Bei dieser werden altes Laub und abgestorbene Pflanzenteile sorgsam entfernt. Als Hilfsmittel kann ein Kescher verwendet werden.

Gartenteich: Tipps zur Reinigung

Bei der Bodenreinigung sollte behutsam vorgegangen werden. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Schlammsaugers. Ein positiver Nebeneffekt besteht in der Senkung des Nährstoffgehaltes des Wassers. Dies hemmt eine übermäßige Vermehrung von Algen in den warmen Monaten.

Wer ein Plus an Grün haben möchte, schneidet alte Pflanzen zurück und fördert derart die Bildung neuer Triebe. Dem pH-Wert kommt ebenfalls eine hohe Bedeutung zu. Dieser sollte im Optimalfall zwischen 7 und 8,5 liegen. Die Wasserhärte sollte ab dem Frühjahr ebenfalls regelmäßig geprüft werden. Entsprechende Messgeräte gibt es im Fachhandel.

Gartenteich: Infos zu Wasserwerten

Als Faustregel für den Karbonathärte-Wert gelten 6 bis 10 dH. Sind entsprechende Werte vorhanden, können sich kleine Lebewesen wie Wasserflöhe gut entwickeln. Da sich die Tierchen von Algen ernähren, verhindern sie deren unkontrolliertes Wachstum. Der Karbonathärte-Wert ist im Frühjahr aufgrund Regen und Schnee im Winter oftmals zu niedrig.

Spezielle Mineralstoffe aus dem Fachhandel helfen dem Wert wieder auf die Sprünge. Sollen neue Pflanzen in den Teich gesetzt werden, bietet sich der Mai dazu an. Damit die teuren Pflanzen nicht aufschwimmen, sollten sie mit Kies beschwert werden. Schwimmpflanzen wie Wasserlinsen und Froschbiss können ebenfalls die Bildung von Algen verhindern.

Garten: Wo und wie sollten Nistkästen angebracht werden

Terrasse

Nistkästen gelten unter Tierfreunden im eigenen Garten als unentbehrlich. Bei der Anbringung ist eigentlich einiges zu beachten. Vögel sind eine Bereicherung für jeden Garten. Nisthilfen und Fütterung sind geeignete Strategien für eine Ansiedelung der Tiere. Nistkästen können bereits im Herbst aufgehängt werden.

Der optimale Zeitpunkt ist allerdings der Februar. Außerdem sollten sie bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt entleert und gereinigt werden, da die meisten Vögel ein altes Nest nicht selber entfernen können. Die Kästen kommen prinzipiell überall aufgehängt werden, allerdings sollte der Gartenfreunde auf Katzen- und Mardersicherheit achten.

Informationen zur Anbringung von Nistkästen

Nistkästen sollten daher in zwei bis fünf Meter Höhe an einem einzelnen Ast oder direkt am Stamm befestigt werden. Als Befestigungsmaterial eignen sich Ketten oder starker Draht. Beachtet werden sollte ebenfalls, dass Vögel frei im Wind schaukelnde Nisthilfen nicht mögen. Alternativ können die Kästen auch mit einem Winkel an Hauswänden montiert werden.

Wichtig sind auch die Innentemperaturen des Kastens. Erwärmt sich dieser im Sommer stark, gefährdet dies die Brut. Nistkästen sollten daher an einem geschützten und halbschattigen Ort befestigt werden. Die Vögel benötigten zudem einen möglichst freien und geraden Anflug auf die Öffnung des Kastens. Das Flugloch zeigt idealerweise nach Südosten.

Nistkästen für verschiedene Vogelarten

Als Befestigungsmaterial bei Bäumen sollte ein Nagel aus Aluminium zum Einsatz kommen. Die Rinde des Baumes kann durch eine Manschette aus Gummischlauch geschützt werden. Einige Vogelfreude bevorzugen hingegen die feste Befestigung des Kastens direkt am Stamm.

Dies kann direkt oder mit Hilfe einer Holzleiste geschehen. Dabei sollte die Leiste mindestens 15 Zentimeter länger als die maximale Höhe des Kastens sein. Derart steht die Leiste oben und unten etwas über und kann dort perfekt vernagelt werden. Vogelarten haben durchaus unterschiedliche Ansprüche an den Nistkasten. Als Faustregel gilt, dass Singvögel Nisthilfen in Augenhöhe bevorzugen. Große Tiere mögen Nistkästen in Höhen von vier bis fünf Metern.

Laub: Mit Köpfchen gegen Muskelkater

Laub

Mutter Natur gibt jedes Jahr im Herbst noch einmal Vollgas. Bäume und Sträucher verfärben sich in spektakuläre Farben, eine Farbenpracht der Extraklasse erfreut das Auge. So schön das bunte Laub auch ist, für Garten- und Hausbesitzer bedeutet der Herbst viel Arbeit. Auf Rasen zum Beispiel darf das Laub unter keinen Umständen liegen bleiben, sonst gibt es im Frühjahr gelbe Stellen.

Doch nicht nur im Spätherbst droht Muskelkater, auch im Frühjahr muss restliches Laub entfernt werden. Auf öffentlichen Gehwegen muss der Belag aufgrund Rutschgefahr ohnehin entfernt werden. Hier gilt eine Räumpflicht ähnlich wie bei Schneefall.

Räumpflicht: Laub muss entfernt werden

Dabei sind Haus- oder Grundstücksbesitzer in erster Linie in der Verantwortung. Wird das Haus von Mietern bewohnt, kann die Pflicht per Mietvertrag an die Mieter weitergereicht werden.

Passanten haben allerdings wie bei Schnee- und Eisglätte ein gewisses Maß an Eigenverantwortung. Bemerkt ein Passant auf dem vor ihm liegenden Weg Laub, muss er sich entsprechend vorsichtig verhalten. Laub auf dem Gehweg muss immer entfernt werden. Dabei ist der Ursprung und damit der Ort, an dem sich der entsprechende Baum befindet, unerheblich.

Tipp: Rasenmäher vs Laubsauger

Laubsauger sind seit einigen Jahren auch in Deutschland schwer in Mode – dabei geht es wesentlich einfacher. Ein Rasenmäher verrichtet ebenfalls den Dienst und hat den Vorteil, Laub auf dem Rasen gleich zu zerkleinern und mit dem Rasenschnitt zu vermischen. Das ergibt ideale Voraussetzungen für eine spätere Verrottung auf dem Komposthaufen.

Ein Rasenmäher kann auch auf Gehwegen oder dem Hof zur Entfernung von Laub eingesetzt werden. Dabei sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass der Untergrund eben ist. Das empfindliche Schneidwerk des Mähers könnte sonst Schaden nehmen.

Rasenschnitt und Laub als Kompost

Das durch den Rasenmäher zerkleinerte Laub kann auch direkt auf Rabatte gegeben werden. Dort dient es im Winter als natürlicher Schutz vor Frost und sondert in den Folgemonaten viele wichtige Nährstoffe in den Boden ab. Soll das Laub auf den Kompost gegeben werden, ist auf ein gutes Mischverhältnis von Rasenschnitt und Laub zu achten.

Als Faustregel gilt: Mehr Laub als Gras. Naturfreunde sollten in ihrem Garten auf die Verwendung von Laubsaugern oder Laubbläsern komplett verzichten. Die Geräte können zwar die Arbeit erleichtern, richten jedoch aufgrund ihrer immensen Kraft viele Schäden bei tierischen Gartenbewohnern wie Insekten an.

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