Gartenteich: Welche Steine sind geeignet?

Gartenteich

Ein Gartenteich gilt als Krönung eines jeden Gartens. Besonders schön wirkt ein Teich in einem Garten, in dem bereits mit Steinen in Form von Wegen oder als Dekoration gearbeitet wurde. Ein Kiesgarten kann durch einen Teich nochmals aufgewertet werden. Ein Gartenteich kann dabei durchaus verschiedene Aufgaben erfüllen.

Viele Gartenbesitzer erfreuen sich an einem Springbrunnenteich, wobei dieser bevorzugt in Sichtweite der Terrasse angelegt werden sollte. Anderen wiederum gefällt die Idee eines Seerosenteichs. Koi Karpfen sind auch in Deutschland in Mode. Die Fische benötigen einen Teich mit möglichst klarem Wasser und einigen Rückzugsmöglichkeiten. Große Steine am Ufer spenden Schatten, was den Fischen besonders im Sommer zusagt.

Ratgeber zu Gartenteich und Steinen

Beim Anlegen eines Gartenteichs gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten. Als Faustregel gilt, dass sich der Teich unter keinen Umständen zu dicht an Bäumen befinden sollte. Wird dies nicht beachtet, wird der Teich schnell durch herabfallendes Laub verschmutzt, welches sich im Wasser zersetzt und das Algenwachstum fördert. Auch sollte das Gewässer pro Tag sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht erhalten.

Umso größer der Teich angelegt wird, desto stabiler werden dessen Wasserwerte ausfallen. Ein Gartenteich sollte daher eher großzügig geplant werden. Wer den entsprechenden Platz nicht hat, sollte von dem Projekt eher Abstand nehmen. Ein Teich mit schlechten Wasserwerten ist eine permanente Baustelle und kostet viel Geld und Nerven.

Gartenteich: Lage Sonnenlicht Aushub

Der Vorarbeit kommt beim Anlegen eines Teiches eine enorme Bedeutung zu. Der Bodenaushub muss exakt waagerecht gestaltet werden, sonst läuft der Teich einseitig aus. Zuerst wird ein Schutzvlies ausgebreitet, dann die Teichfolie verlegt. Alternativ kann auch eine massive Teichschale aus Kunststoff verwendet werden.

Dann geht es an die Dekoration mit Steinen. Diese haben neben der optischen Wirkung auch die Aufgabe, die Folie an Ort und Stelle zu belassen. Dafür sorgt das Eigengewicht der Steine. Beliebt sind Teichränder, errichtet aus Natursteinen. Rheinkiese bieten sich an, stammen sie doch aus deutschen Gewässern und passen somit auch thematisch zu dem Teich. Auch sind Rheinkiese in der Regel gerundet, wodurch die Teichfolie nicht beschädigt werden kann.

Steine sorgen für Halt und schöne Optik

Als Trittsteine eignen sich diese allerdings nicht. Hier hat sich Granit bestens bewährt, dessen relativ glatte Oberfläche sich auch leicht von Algen und Bakterien befreien lässt. Bei der Auswahl der Steine für einen Teich sollte zudem beachtet werden, dass die Steine kein Wasser aufnehmen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie im Winter bei tiefen Temperaturen bersten. Sandstein hat somit im heimischen Teich wenig zu suchen.

Einige Gartenbesitzer kombinieren Rheinkies mit Findlingen, die sie mühsam aus der Natur oder vom Acker eines befreundeten Bauern in den eigenen Garten befördern. Ein Aufwand, der sich lohnt. Die Kombination aus groben Kiessteinen und Findlingen am Ufer eines Teichs sieht prima aus. Beachtet werden sollte, dass Steine, die von einem Feld stammen, gründlich gereinigt werden sollten, da sie mit Düngemittel oder Pflanzenschutzmitteln in Kontakt gewesen sein können.

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Streusalz: Tipps für den richtigen Gebrauch

Ratgeber Räum und Streupflichten für Mieter und Eigentümer

Streusalz besteht vor allem als Natriumchlorid, aus dem auch Kochsalz besteht. Salz reduziert den Schmelzpunkt von Schnee und Eis. Seit Jahrzehnten wird Streusalz daher erfolgreich im Winter auf Straßen und Gehwegen eingesetzt. Das Salz lässt Schnee und Eis jedoch nicht nur auftauen, es verhindert zudem ein erneutes Gefrieren, was zu extremer Glätte führen könnte.

Natriumchlorid wirkt bis Temperaturen von Minus 10 Grad Celsius, wird es kälter, kann durch Zugabe von Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid der Schmelzpunkt auf Minus 20 Grad Celsius optimiert werden. Streusalz bietet immanente Vorteile, es gibt jedoch auch diverse Nachteile für Tiere und Pflanzen.

Streusalz: Ratgeber mit Tipps zur Verwendung

Hundebesitzer werden es kennen – Streusalz führt zu Reizungen und Entzündungen der sensiblem Pfoten ihrer Vierbeiner. Auch Kinder laufen bei Schneeballschlachten am Straßenrand Gefahr, Streusalz auf die Hände zu bekommen, es im schlimmsten Fall sogar zu verschlucken.

Im Frühling gelangt Auftausalz durch abfließendes Tauwasser direkt in Flüsse, Seen und indirekt auch in das Grundwasser. Bäumen und Pflanzen in unmittelbarer Nähe von Straßen und Wegen sind besonders von den negativen Folgen der Verwendung von Streusalzen betroffen. Die Salze schädigen die Wurzeln, was zu einem langsamen Tod der Pflanzen führen kann.

Streusalz: Unverzichtbar, aber mit Nebenwirkungen

Streusalz ist trotzdem ein unverzichtbares Streumittel in kalten Wintermonaten. Die Verwendung sollte nur nicht übertrieben werden. Oftmals reichen auch Streusand oder Streukies oder Gemische aus Sand und Salz aus. Das Sächsische Straßengesetz schreibt zum Beispiel vor, den Einsatz von Auftausalzen so gering wie möglich zu gestalten.

Rückhaltebecken werden zudem an stark befahrenen Straßen errichtet, damit Oberflächenwasser mit gelöstem Salz nicht direkt in Bäche und Seen fließt. Neuerdings werden Streusalze auch in gelöster Form verwendet. Salzlösungen sind effizient und lasten die Umwelt weniger als trockenes Auftausalz. Allerdings werden Salzlösungen bislang nur von Autobahnmeistereien verwendet.

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Kiesgarten: Worauf sollte der Gartenfreund achten?

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Ein Kiesgarten gilt als Traum vieler Gartenfreunde. Tolle Optik, weniger Unkraut und bewundernde Blicke der Nachbarn – wer hätte einen solchen Garten schon nicht gerne? Ein Kiesgarten kann wunderbar sein, benötigt aber auch Geschmack und Pflege und ist zudem im Herbst schwieriger zu reinigen. Ein kleiner Ratgeber, wie ein Kiesgarten nicht zu einem Albtraum wird.

Ein Kiesgarten erscheint vielen Gartenbesitzer daher eine gute Wahl, der er zumeist einen gepflegten Eindruck hinterlässt und zudem mit der Farbe der verwendeten Steine beeindruckt. Werden dann noch Büsche, Sträucher und Bäume richtig arrangiert, geht das Herz des Pflanzenfreundes auf.

Kiesgarten – ein Ratgeber für Gartenfreunde

Es ist jedoch ein Fehlglaube anzunehmen, dass sich Unkraut in einem Kiesgarten nicht ansiedeln würde. Wird dessen Untergrund falsch gewählt oder ist die Kiesschicht zu dünn, findet Unkraut schnell wieder Einzug in den Garten. Auch kann sich Erde zwischen den Steinen sammeln, was ebenfalls das Wachstum der unerwünschten Nervensägen begünstigt. Erfolgreich vermeiden lässt sich dies unter anderem durch die richtige Auswahl der Steine.

Im Allgemeinen sollte der Gartenfreund runden Steinen den Vorzug vor kantigen geben. Letztgenannter ist zwar griffiger, erhöht aber auch die Verletzungsgefahr im Garten. Knie und spitze Steine – eine Geschichte, die unschöne Bilder hervorruft. Bei der Farbwahl gibt es kaum Grenzen, der Handel bietet eine große Auswahl.

Auswahl von Steinen, Farbe und Größe

Bevor sich das Auge an dem Kiesgarten erfreuen kann, sollte der Untergrund vorbereitet werden. Unkraut ist hart im Nehmen und in der Regel nur durch Köpfchen in Schach zu halten. Der Untergrund muss vor dem Aufbringen der Steine aufgelockert werden, damit sich keine Staunässe bilden kann. Kompost eignet sich durchaus als Unterlage, sollte aber mit Sand und Split im Verhältnis 1 zu 5 gemischt werden.

Sollen Kieswege angelegt werden, so kann man diese durch ein Betonbett stabilisieren. Dazu wird rund 15 Zentimeter des Bodens ausgehoben, ein stützender Rand angelegt und der Weg dann mit 10 Zentimeter Schotter aufgefüllt. Dann folgen Unkrautvlies und der gewünschte Kies. Damit sich das Wasser nicht in der Mitte staut, sollte der Weg zu den Rändern hin minimal abfallen.

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Sandfilter: Wie oft sollte der Filtersand gewechselt werden?

Ratgeber Wie wechsle ich Filtersand Filterkies?

In modernen Sandfilteranlagen wird in der Regel Filtersand eingesetzt. Bestehend aus Siliziumdioxid (SiO2) wird das Material oftmals als Quarzsand bezeichnet. Auf dem deutschen Markt werden unterschiedliche Reinheitsgrade angeboten. Die Auswahl reicht von 80 Prozent bis 95 Prozent SiO2. Filtersand ist pH-neutral und sollte vom Anbieter bereits vor dem Verkauf mehrfach geeinigt worden sein.

Nach dem Kauf wird der Sand in den Filter gegeben, wobei Anwender darauf achten sollten, die vom Hersteller angegebene Sandmenge genau einzuhalten. Als Faustregel gilt, dass zu viel Sand die Anlage verschleißt und zu wenig Sand die gewünschte Reinigung nicht leistet.

Funktionsweise einer Sandfilteranlage

Sandfilteranlagen bedienen sich einer recht einfachen Technik. Das zu reinigende Wasser wird aus dem Becken gesaugt, im sogenannten „Kessel“ mittels Filtersand gereinigt und dann wieder zurück in den Pool geleitet. Im Grunde genommen handelt es sich also um eine Filtrierung mit einem natürlichen Material.

Grobe Schmutzpartikel werden von dem Sand zurückgehalten und verbleiben im Filter. Im Wasser bereits gelöste Substanzen prallen durch die Leistung der Pumpe im Filter gegen die Sandkörner und lagern sich an diesen ab. Mikrobiologische Prozesse im Filter werden durch die extrem große Gesamtoberfläche des Sandes im Filter begünstigt.

Ratgeber zu Filtersand und Filterkies

Filtersand wird in unterschiedlichen Korngrößen angeboten. Daher unterscheidet man zwischen Filtersand im klassischen Sinne und Filterkies. Feine Sande bietet eine bessere Filtrationsleistung, können aber ein Verstopfen des Filters begünstigen. Sandfilter mit feinen Korngrößen müssen daher öfter gereinigt werden, was mit der Rückspülfunktion des Filters vorgenommen werden kann.

Hersteller von Filteranlagen geben stets einen bestimmten Korngrößenbereich für den Betrieb ihres Gerätes vor. Diesen Vorgaben sollte unbedingt gefolgt werden. Auch finden sich Angaben zu den Wechselintervallen des verwendeten Filtersandes. Durch regelmäßiges Rückspülen kann der Nutzer seinen Filtersand länger verwenden. Als Faustregel gilt jedoch, dass Filtersande und Filterkiese alle zwei Jahren komplett ausgetauscht werden sollten.

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Findlinge im Garten: Worauf sollte der Gartenfreund achten?

Quarzsand Shop Findling

Findlinge gelten vielen als bedeutsames Stilmittel im Garten. Solitäre Steine oder Felsbrocken setzen einzigartige Akzente und beweisen Stil und Geschmack. Die Wichtigkeit von Steinen im Garten ist im fernen Japan seit Jahrhunderten bekannt und wird auch heute noch umgesetzt. Mit richtig ausgewählten Findlingen, die in ihrer Farbe, Form und Größe zu dem jeweiligen Garten passen, kann der Eindruck eines natürlich gewachsenen Gartens entstehen. Ein Effekt, der von Japanern als „geborgte Landschaft“ bezeichnet wird. Dabei komplettieren Steine das Gesamtbild einer Landschaft, wie sie auch in der Natur aufzufinden ist.

Ratgeber: Mit Findlingen zu einem natürlichen Garten

Im Mittelpunkt der Gestaltung steht die Wahl der Steine. Ein unkundiges Vermischen verschiedener Materialien würde eine unnatürlichen Gestaltung entsprechen. Optisch kann dies aufgrund der oftmals verschiedenen Farben und Formen durchaus seinen Reiz haben, mit Natürlichkeit hat das jedoch wenig gemein. Als Vorbereitung bei der Gartenplanung oder der Neugestaltung eines bereits vorhandenen Gartens sollte sich der Besitzer zuerst Gedanken zu der Auswahl der Steine machen. In Deutschland sind Granit, Sandstein oder Schiefer häufig anzutreffen. Letztgenannter sollte im Garten aufgrund seiner Scharfkantigkeit aber nicht verwendet werden.

Quarzkies und Rheinkies als passender Untergrund

Granit und Sandstein sind somit die erste Wahl. Rheinkiese und Quarzkiese passen zu beiden Steinen und können daher einen optisch passenden Untergrund bilden. Im Allgemeinen sollte der Gartenfreund Steine verwenden, die auch in der jeweiligen Umgebung anzutreffen sind. Das verstärkt den Eindruck der Natürlichkeit. Jeder Findling ist ein Unikat. Der Stein wurde während der Eiszeit von Gletschern über weite Strecken transportiert und dann an seiner Fundstelle abgelegt. In Europa findet man Findlinge oftmals in Skandinavien und rund um die Alpen. Aber auch in Gegenden, in denen Gletscher endeten, findet man häufig die imposanten Steine.

Die Kunst liegt in der gelungenen Positionierung

Die Auswahl an Findlingen ist groß. Gartenfreunde sollten sich mit ihrem Stein intensiv beschäftigen, da ein jeder eine ganz besondere, individuelle Formsprache aufweist. Die wahre Kunst liegt dann in dem Positionieren von Findling und Untergrund. Der Stein braucht Platz, um wirken zu können. Der Betrachter soll den Eindruck vermittelt bekommen, als wäre der Stein schon immer an seiner Position gewesen und Garten und Haus quasi um ihm heraus entstanden. Der Findling als Symbol einer gewissen Ewigkeit – wird dies erreicht, hat der Gartenfreund sein Ziel erreicht. Die daraus resultierende Freude wird viele Jahre anhalten und rechtfertigt damit auch die investierte Zeit und Energie.

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